Unter Jürgen Klinsmann saß er meist auf der Bank, Jupp Heynckes hingegen setzt voll auf ihn: Lukas Podolski hat vom Trainerwechsel beim FC Bayern am meisten profitiert und zahlt das neue in ihn gesteckte Vertrauen mit guten Leistungen zurück.

Seit drei Spieltagen steht "Prinz Poldi" wieder in der Startelf des deutschen Rekordmeisters - und kommt immer besser in Schwung.

Hatte er noch beim 2:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach das Siegtor von Hamit Altintop vorbereitet, ließ er darauf im Auswärtsspiel der Münchner gegen Energie Cottbus (3:1) ein Tor und eine Torvorlage folgen.

Zwei Vorlagen und ein Tor

Am 32. Spieltag nun war Lukas Podolski der Matchwinner gegen Bayer Leverkusen. Er war an allen drei Toren beim 3:0-Heimerfolg beteiligt. Zuerst legte der Nationalstürmer für Luca Toni und danach für Franck Ribery auf, ehe er selbst für den Endstand sorgte.

Diese bärenstarke Leistung honorierten die bundesliga.de-User. Bei der offiziellen Wahl zum "Spieler des 32. Spieltags" gewann Lukas Podolski mit satten 32 Prozent der Stimmen. Damit wurde ihm diese Ehre zum ersten Mal in dieser Saison zuteil.

Lob von direkten Vorgesetzten

Auch die Clubverantwortlichen des FC Bayern waren von Podolskis Darbietungen begeistert. "Lukas hat hervorragend gespielt. Es ist schade, dass es so lange gedauert hat, bis er diese Leistungen zeigt", sagte Manager Uli Hoeneß. Und Trainer Jupp Heynckes frohlockte: "'Poldi' blüht auf. Er hat ein Top-Spiel gemacht."

Podolski, der bekanntlich nach Saisonende zu seinem Heimatverein 1. FC Köln zurückkehren wird, bedankte sich artig beim neuen Coach: "Jupp Heynckes hat mir das Vertrauen gegeben und ich denke, ich habe das zurückgegeben."

Dzeko ballert sich auf Rang 2

Auf den 2. Platz wählten die bundesliga.de-User mit 19 Prozent der Stimmen den Wolfsburger Edin Dzeko. Der Stürmer war der gefeierte Mann beim Heimsieg der "Wölfe" über Borussia Dortmund. Dzeko steuerte zwei Treffer zum 3:0 bei.

Äußerst knapp verlief die Wahl von Platz 3. Zwei Kandidaten vereinten 13 Prozent der Stimmen auf sich, lediglich die Dezimalziffer gab den Ausschlag. Mesut Özil von Werder Bremen, der mit seinen Füßen an vier der fünf Bremer Tore in Frankfurt (5:0) unmittelbar beteiligt war, hatte knapp die Nase vor Ivica Olic (HSV).

"Doppelpack" vor Siegtor

Olic schnürte einen "Doppelpack" gegen den VfL Bochum (3:1) und hielt die Hamburger damit im Rennen um die internationalen Plätze Fünfter wurde Dante. Der Verteidiger bescherte den "Fohlen" einen Big-Point im Abstiegskampf. Er köpfte in der Nachspielzeit das 1:0-Siegtor im Abstiegsthriller mit Energie Cottbus. Dafür erhielt er zwölf Prozent der Stimmen.

Auf dem 6. Rang landete Cacau. Er erhielt elf Prozent der Stimmen. Der Angreifer war stets gefährlich im Spiel der Stuttgarter beim FC Schalke 04. Mit seinem wuchtigen Schuss zur Führung legte er den Grundstein für den 2:1-Auswärtssieg.

Thorsten Schaff