Ab Freitag werden wieder Millionen von Fans in die Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga pilgern und die 612 Spiele der Saison 2009/2010 verfolgen. Um für den Stadionbesuch gerüstet zu sein, braucht es eigentlich nur drei Dinge: gute Laune, Leidenschaft für Fußball und ein gültiges Ticket.

Gerade beim Thema Ticketing ist in der vergangenen Zeit jedoch ein unautorisierter Graumarkt entstanden, gegen den sowohl die Clubs als auch die DFL mit juristischen Mitteln vorgehen. Dies vor allem deshalb, um auch in Zukunft die in den europäischen Topligen günstigsten Tickets zum Durchschnittspreis von 20,79 Euro anbieten zu können.

Im Gegensatz zu den offiziellen Ticketverkaufsstellen der Clubs (http://www.bundesliga.de/de/tickets/index.php) bieten verschiedene Internet-Börsen die Eintrittskarten mit saftigen Aufschlägen an, die teilweise doppelt so teuer sind wie der Originalpreis. Die weder von der DFL noch den Clubs autorisierten Ticketagenturen verknappen durch den massenweisen Einkauf der Tickets das Angebot der Clubs und verkaufen dann - wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt - die Tickets zu höheren Preisen.

Neues Ticketlayout

Clubs wie der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg haben deswegen in Zusammenarbeit mit der DFL neue Ticketlayouts und AGB erarbeitet, die den unautorisierten Handel mit Eintrittskarten erschweren. So enthält jede Tageskarte künftig ein Namensfeld, das vom Besucher beim Eintritt des Stadions auszufüllen ist. Alle Fans, die ihre Karten direkt bei den offiziellen Vorverkaufstellen der Clubs erworben haben, erhalten Einlass zum Spiel. Tageskarten, die mit Gewinnaufschlag etwa über Ticketbörsen gekauft wurden, können vom Club gesperrt werden. Eine Einlassgarantie bei Tickets, die nicht in den offiziellen Vorverkaufsstellen erworben wurden, besteht nicht. Zudem entstehen durch den Verkauf an nicht identifizierbare Personen schwer abwägbare Sicherheitsrisiken.

Die DFL wie auch die Clubs empfehlen daher, Tickets für Spiele der Bundesliga bzw. 2. Bundesliga ausschließlich über offizielle Bezugsquellen zu erwerben (http://www.bundesliga.de/de/tickets/index.php), damit sich auch in Zukunft Fans aus allen sozialen Schichten, und auch Familien einen Stadionbesuch leisten können.