Mit der Gründung der Bundesliga-Stiftung verstärken Ligaverband und die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH ihr gesellschaftliches Engagement.

"Der Profifußball in Deutschland hat eine soziale Verantwortung, der wir in Zukunft unter anderem auch mit einer eigenen Stiftung gerecht werden wollen. Für uns war und ist es selbstverständlich, dass wir die große Popularität der Bundesliga nutzen, um gemeinnützige und soziale Projekte zu fördern und zu unterstützen", erklärt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball.

"Mit der Bundesliga-Stiftung werden wir zum einen neue soziale Projekte anstoßen und zum anderen die vielfältig bereits bestehenden Aktionen unter einem Dach bündeln", sagt DFL-Geschäftsführer Tom Bender, der den Vorstandsvorsitz der Bundesliga-Stiftung übernimmt.

Engagement auf vier Gebieten

Die Bundesliga-Stiftung engagiert sich in Zukunft auf vier Gebieten. Vorrangige Betätigungsfelder werden die Themen Integration, Kinder, Menschen mit Behinderung sowie die Unterstützung von Sportlern anderer Sportarten sein."

Dabei ist klar, dass die Bundesliga- Stiftung nicht in Konkurrenz zu den Aktionen der Clubs und des DFB treten wird, vielmehr ist sie eine notwendige Ergänzung zu den bestehenden Projekten und Einrichtungen. Der Kapitalstock der Bundesliga-Stiftung beträgt eine Million Euro und wird jeweils zur Hälfte von der DFL und dem Ligaverband aufgebracht.

Kurt Gaugler zum Geschäftsführer bestimmt

Zum Geschäftsführer wurde Kurt Gaugler, ehemals Manager von Wacker Burghausen, berufen. Stellvertretende Geschäftsführerin ist Dr. Anna-Lisa Schwarz, bislang bei der DFL im Bereich Social Marketing tätig.

Dem Stiftungsvorstand gehören weiter auch Roland Kentsch (Arminia Bielefeld, stellvertr. Vorsitzender), DFL-Geschäftsführer Christian Müller und Kurt Gaugler an. Im Stiftungsrat vertreten sind neben Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball, dessen Stellvertreter Peter Peters (FC Schalke 04) und Harald Strutz (1. FSV Mainz 05) sowie der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, und DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.