Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes nutzen den 19. Spieltag zu einer Demonstration sportlicher Solidarität.

Einheitliche Maßnahmen in den Stadien und eine eigens entwickelte Medienkampagne machen vom 6. bis 9. Februar auf Spitzenathleten anderer Disziplinen und die Arbeit der Stiftung Deutsche Sporthilfe aufmerksam.

Am Samstag, den 7. Februar, findet das Zusammenspiel zweier führender Sport-Institutionen beim "Ball des Sports" in Wiesbaden zudem eine festliche Fortsetzung .

Franziska van Almsick als Gastgeberin

Die ehemalige Topschwimmerin Franziska van Almsick eröffnet den 39. Ball des Sports. Als neue Gastgeberin bittet sie Sporthilfe-Chef Werner E. Klatten zum Tanz und und tritt erstmals in ihrer neuen Funktion ins Rampenlicht.

Van Almsick, die im Oktober 2008 das Vorstandsressort Sport bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) übernommen hat, kann der größten Benefizveranstaltung Europas entspannt entgegenblicken. Trotz der weltweiten Finanzkrise ist die Gästeliste in den Rhein-Main-Hallen von Wiesbaden erneut imposant. Entsprechend kann die DSH mit einem Nettoerlös von 800.000 Euro für die Förderaufgaben rechnen.

Motto: "Der Lauf der Welt"

"Wir sind im Plan, haben viele tolle Gäste, ein hochkarätiges Programm und sind unseren vielfältigen Förderern dankbar, in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld wieder auf einen hohen Benefiz-Erlös hoffen zu dürfen", erklärte Michael Ilgner als geschäftsführender DSH-Vorstand.

Mit Blick auf die Leichtathletik-WM vom 15. bis 23. August in Berlin steht der Ball in diesem Jahr unter dem Motto "Der Lauf der Welt". Dabei kommt es zum Treffen der Prominenz aus Politik mit Vize-Kanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Wirtschaft und Sportlern.

Erlöse dienen Sportlern

Die beim Ball des Sports erzielten Erlöse dienen vor allem jenen Sportlern, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Aus diesem Grund flankiert die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH den Ball am Wochenende mit der Aktion "Sportler für Sportler".

"Durch die große Popularität und im Vergleich zu anderen Sportarten wirtschaftliche Stärke des Fußballs haben wir eine Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Deshalb unterstützt die Liga die Stiftung Deutsche Sporthilfe", sagte DFL-Geschäftsführer Tom Bender.