Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH sieht sich nach dem Urteil des internationalen Sportgerichtshofes CAS zu den Abstellungen von Spielern für das olympische Fußballturnier in ihrer Argumentation bestätigt.

Der CAS hatte am Mittwochvormittag in Peking einer Berufung der Clubs FC Schalke 04, Werder Bremen und FC Barcelona gegen eine Entscheidung des Fußball-Weltverbandes (FIFA) stattgegeben und erklärt, dass keine Pflicht zur Abstellung ihrer Spieler bestehe.

"Die Entscheidung haben wir erwartet"

"Diese Entscheidung haben wir aufgrund der Sach- und Rechtslage in dieser Form erwartet. Wir haben gemeinsam mit dem DFB stets die Auffassung vertreten, dass sich weder aus den FIFA-Reglements, noch aus Gewohnheitsrecht eine Verpflichtung unserer Clubs ableiten lässt, die Spieler freizustellen", erklärt Holger Hieronymus, DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb.

"Die FIFA hat hier leichtfertig verpasst, frühzeitig die geltende Rechtslage anzuerkennen. Die Vorbereitung der Clubs auf die neue Saison wurde erheblich beeinträchtigt."