Frankfurt - Der deutsche Fußball engagiert sich gemeinsam in der Flutopfer-Hilfe: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Ligaverband werden jeweils einen Betrag in Höhe von einer Million Euro bereitstellen, um von den Folgen der Hochwasser-Katastrophe besonders betroffene Vereine zu unterstützen. Dies ist ein Ergebnis der DFB-Präsidiumssitzung in Frankfurt.

"Wir wissen, dass wir mit diesem Beitrag nur punktuell helfen können. Die Fußball- Familie möchte sich solidarisch erklären mit den Flutopfern und sich insbesondere an die Seite kleinerer Vereine stellen, denen durch die Hochwasser-Katastrophe großer Schaden, beispielsweise an Vereinshäusern und Sportplätzen, entstanden sind”, sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, erklärte: "Für den Profi-Fußball ist es selbstverständlich, sich in dieser Notlage schnell und unbürokratisch an der Basis zu engagieren. Wir hoffen, damit wenigstens an einigen Stellen unseren Beitrag zur Wiederaufbauhilfe leisten zu können." Die Verteilung der Mittel soll über die betroffenen Regionalverbände des DFB erfolgen.

Auch FIFA und UEFA sagen Hilfe zu



Darüber hinaus hat der DFB auch den Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union (UEFA) um Unterstützung gebeten. In einem Brief an DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagte FIFA-Präsident Sepp Blatter umgehend 50.000 Euro Soforthilfe zu und verwies auf einen eigens von der FIFA für Naturkastrophen dieser Art eingerichteten Solidaritätsfond.

Die FIFA-Finanzkommission und -Exekutive werden in den kommenden Sitzungen darüber befinden. UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino kündigte in einem Telefonat mit dem DFB-Präsidenten an, dass sich die UEFA mit 150.000 Euro Soforthilfe engagieren wird.