Bundesliga

DFB-Sportgericht vertagt Köln-Verhandlung

Das Sportgericht des DFB hat die Verhandlung der Sportstrafsache gegen den Bundesligisten 1. FC Köln vertagt.

Die Verhandlung wird in einer Woche, am Montag, 29. März 2010, um 13 Uhr fortgesetzt.

"Haben unseren Standpunkt klar gemacht

"Wir haben in einer intensiven Verhandlung dem DFB-Sportgericht unseren Standpunkt deutlich gemacht, dass der 1. FC Köln in den uns vorgeworfenen Fällen seine Sorgfaltspflicht zu keiner Zeit verletzt hat", sagte FC-Manager Michael Meier nach der Verhandlung in der DFB-Zentrale: "Im Gegenteil: Wir als 1. FC Köln haben in der Vergangenheit alles Erdenkliche getan und werden dies auch in Zukunft tun, um bei unseren Auswärtsspielen für einen friedlichen und reibungslosen Ablauf zu sorgen."

Der Manager weiter: "Ein vom Vorsitzenden des Kontrollausschusses gefordertes Strafmaß auf Linie der heute verhängten Strafe für den 1. FC Nürnberg wollten wir auf keinen Fall akzeptieren!"

Vorkommnisse aus fünf Auswärtsspielen verhandelt

Dem 1. FC Köln werden im Rahmen der Auswärtsspiele bei Borussia Mönchengladbach, in Berlin, beim VfL Bochum, während des Derbys in Leverkusen und während des DFB-Pokal-Viertelfinals beim FC Augsburg insgesamt fünf Fälle von unsportlichem Verhalten und ein Fall des mangelnden Schutzes des Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners zur Last gelegt.

In all diesen Partien kam es unter anderem zum Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen.