Hannover - Das DFB-Sportgericht hat Lars Stindl von Hannover 96 im schriftlichen Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens für ein Bundesligaspiel gesperrt und ihn zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt.

Der 96-Kapitän fehlt damit nach seiner Gelb-Roten Karte im Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den VfB Stuttgart (1:1) nicht nur in der kommenden Begegnung gegen den FC Bayern München, sondern auch im anschließenden Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach.

"Ich bedauere mein Verhalten"

Nach einem Sonderbericht von Schiedsrichter Wolfgang Stark sanktioniert das DFB-Sportgericht damit Stindls Äußerung gegenüber einem Schiedsrichter-Assistenten nach Abpfiff.

"Ich bedauere mein Verhalten vom Samstag, das eindeutig der Emotion geschuldet war. Leider kann ich es nicht mehr rückgängig machen", so Lars Stindl.