Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Spieler Luiz Gustavo vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung und in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt.

Darüber hinaus ist er bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Spieler und Club stimmen zu

Luiz Gustavo hatte vergangenen Samstag seinem Gegenspieler Arnold Bruggink in der 36. Minute des Hoffenheimer Bundesliga-Heimspiels gegen Hannover 96 (2:2) vor einem Freistoß bewusst mit dem rechten Ellbogen einen Schlag gegen die Brust versetzt.

Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte gegenüber dem DFB-Kontrollausschuss erklärt, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage gegen den 21 Jahre alten Brasilianer erheben konnte.

Der Spieler beziehungsweise sein Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.