Das Sportgericht des DFB unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hat den 1. FC Köln wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in fünf Fällen mit einer Geldstrafe von 30.000 Euro belegt.

Außerdem muss der Verein das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am 10. April unter Ausschluss seiner Anhänger bestreiten.

Urteil ist rechtskräftig

Die Steh- und Sitzplätze im Gästeblock haben in dieser Begegnung frei zu bleiben, zudem muss der 1. FC Köln Schadenersatz in Höhe des zustehenden Kartenkontingents an 1899 Hoffenheim leisten. Der 1. FC Köln hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Geahndet wurden mit dem Urteil Vorkommnisse aus den Kölner Bundesliga-Begegnungen in Mönchengladbach (24. Oktober 2009), bei Hertha BSC Berlin (8. November 2009), in Bochum (28. November 2009) und bei Bayer 04 Leverkusen (27. Februar 2010) sowie aus dem DFB-Pokalspiel am 10. Februar 2010 beim FC Augsburg. In allen fünf Spielen wurden im Kölner Zuschauer-Block unter anderem pyrotechnische Gegenstände wie Knallkörper oder Bengalische Feuer gezündet.