Köln - Die Vorzeichen sind unterschiedlich, aber dennoch gehen sowohl der 1. FC Nürnberg, als auch die SpVgg Greuther Fürth selbstbewusst ins 258. fränkische Derby (ab 12:45 Uhr im Liveticker).

Der FCN ist seit Anfang Dezember im Aufwind. Die letzten drei Spiele konnte die Mannschaft von Trainer René Weiler alle gewinnen. Dementsprechend erwartungsfroh geht Weiler das Derby an: "Ich freue mich auf die Stimmung und ein hoffentlich volles Stadion", sagt Weiler. Das Derby ist "ein toller Anlass und Schlusspunkt. Da kommt die Motivation von alleine", ist er sich sicher, dass seine Mannschaft darauf brennt den Lokalrivalen zu schlagen. Die Personalsituation ist optimal, Weiler hat alle Spieler an Bord.

"Nach solchen Spielen lechzt man"

Greuther Fürth muss hingegen auf einen wichtigen Akteur verzichten. Goran Sukalo fällt mit einem Außenbandanriss aus. Trainer Frank Kramer gibt sich dennoch kämpferisch: "Wir werden alles geben, um einen versöhnlichen Abschluss zu schaffen", sagt Kramer. Die Ergebnisse der letzten Spiele lassen zu wünschen übrig. Nur ein Sieg in den vergangenen neun Partien ist für Fürth eigentlich zu wenig. "Für ein Derby gibt’s keinen schlechten Zeitpunkt", wehrt Kramer aber Fragen nach einer ungünstigen Situation ab. "Nach solchen Spielen lechzt man." Und auch von einer Favoritenrolle der Gastgeber will Kramer nichts wissen. "In einem Derby gelten eigene Gesetze."