Mit viel Pomp und noch mehr Vorschusslorbeeren kam der "Königliche" zu den "Königsblauen". Weltstar Raul, bei Real Madrid eine Legende, die nur noch selten spielte, wechselte im Sommer zu Schalke 04.

Die Gelsenkirchener rollten zur offiziellen Vorstellung in der Arena den "königsblauen" Teppich aus. Und mit einem genialen Tor in der Vorbereitung sorgte der 33-Jährige auch gleich für sportliche Schlagzeilen.

Doppelter "Dreierpack"

Doch dann wurden die Leistungen dürftiger und die Kritiker lauter. Trainer und Manager Felix Magath, der mit seinem Königstransfer ein hohes Risiko eingegangen war, empfahl dem Spanier, wieder mehr in den Strafraum zu gehen und seine Stärken vor dem Tor auszuspielen.

Prompt traf Raul - im Europapokal, wo er mit nun 70 Treffern alleiniger Rekordhalter ist, und in der Bundesliga, wo vor allem seine "Dreierpacks" gegen Werder Bremen und den 1. FC Köln sowie der geniale Heber über Tim Wiese in Erinnerung bleiben.

Neun Bundesliga-Tore in der Hinrunde sind eine ordentliche Bilanz - auch für für einen, der für Real 228 Tore in 550 Ligaspielen erzielte. Seinen Wert für Schalke hat er nach schwierigem Beginn bewiesen. Und dass er in Deutschland seine grandiose Karriere nicht bloß ganz ruhig ausklingen lassen will, auch.


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