München - Ein Finale, zwei Bundesliga-Clubs, 22 Gladiatoren: Diese "Helden von Wembley" entscheiden das Champions-League-Endspiel 2012/13 zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. bundesliga.de zeigt den Werdegang und die Leistungsdaten der Protagonisten.

Der Werdegang:

BVB-Keeper Roman Weidenfeller wurde am 6. August 1980 in Diez (Rheinland-Pfalz) geboren und kickte bereits mit fünf Jahren bei den Sportfreunden Eisbachtal. Nach elf Jahren wechselte er in die Jugendabteilung des 1. FC Kaiserslautern und lief am 4. November 2000 unter Andreas Brehme erstmals in der Bundesliga auf. 2002 zog es ihn nach nur sechs Liga-Einsätzen zu Borussia Dortmund, wo er zunächst die Nummer zwei hinter Jens Lehmann war. Als Lehmann zum FC Arsenal ging, wurde Weidenfeller zur Nummer 1. Auch gegen Guillaume Warmuz setzte er sich durch und ist heute unumstritten im BVB-Tor. Insgesamt kommt er auf 289 Bundesliga-Spiele. Trotz mehrerer herausragenden Spielzeiten hat der Dortmunder Vizekapitän nie ein Länderspiel bestritten.


Weidenfellers CL-Saison: Das fällt auf

  • Weidenfeller spielt bislang eine überragende Champions-League-Saison, er wehrte starke 76 Prozent der gegnerischen Torschüsse ab, die auf sein Tor kamen.

  • Weidenfeller vereitelte zwölf von 19 Großchancen - in dieser Saison kam kein anderer Keeper auf mehr als sechs vereitelte Großchancen. Der Dortmunder Keeper war hier eine Klasse für sich.

  • Weidenfeller blieb viermal ohne Gegentor, zuletzt im Viertelfinalhinspiel in Malaga (0:0). In den letzten drei Spielen kassierte Weidenfeller dann fünf Gegentore.


Die 22 Helden von Wembley:

BVB:Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Bender - Blaszczykowski, Reus, Großkreutz - Lewandowski

Bayern:Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Martinez, Schweinsteiger - Robben, Müller, Ribery - Mandzukic