Köln - Niklas Süle, Sandro Wagner, Adam Szalai oder auch Sebastian Rudy sind die großen Namen bei der TSG 1899 Hoffenheim. Doch bei den Kraichgauern tritt gerade einer aus dem Schatten der Stars: Steven Zuber. Der 25-Jährige hat sich im Laufe der Saison unverzichtbar gemacht für die Mannschaft.

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Seit dem 17. Spieltag hat der linke Mittelfeldspieler keine Minute mehr verpasst bei der TSG. Dabei hatte die Saison für ihn gar nicht gut begonnen. Überhaupt lief es seit seiner Ankunft in Hoffenheim 2014 nicht richtig rund. Über den Status Ergänzungsspieler kam der Zuber lange nicht hinaus. Und auch in dieser Spielzeit hatte Trainer Julian Nagelsmann den Schweizer Nationalspieler zunächst nicht richtig auf dem Schirm. "Es gab schon so Tage, an denen ich gedacht habe, warum? Ich war sehr gut im Training und dann bekommst du deine Chance nicht", erklärt er.

Als er sie dann bekommen hat, hat er sie genutzt und alle mit seiner Leistung überzeugt. Aus dem linken Mittelfeld der TSG ist Zuber nicht mehr wegzudenken. Er ist der harte Arbeiter, der leidenschaftliche Fußballer, der, "der immer mehr macht als die anderen". Mit Extraschichten hat sich der Flügelflitzer zurückgearbeitet und gegen die große Konkurrenz durchgesetzt. Seine große Stärke sind seine präzisen Hereingaben, er ist einer der besten Flankengeber der Liga.

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In der nächsten Saison möchte sich Zuber jetzt auch in der Champions League beweisen. In den letzten Spielen wollen die Hoffenheimer, die sich im Training gegenseitig zu Höchstleistungen pushen, keine Kompromisse mehr eingehen: "Jeder will jetzt mehr", weiß Zuber. "Jeder will in der Champions League spielen und nicht nur vor dem Fenseher sitzen und die Spiele gucken." Zuber und die TSG sind auf einem guten Weg.