München - Nach einem turbulenten 25. Spieltag hat bundesliga.de die Reaktionen der Trainer.

Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05 2:4 (1:0)

Trainer Armin Veh (Hamburger SV): Die Mainzer haben verdient gewonnen, weil sie diesmal das bessere und zielstrebigere Team waren. Nach unserer 2:1-Führung haben wir nicht genug Räume bekommen, um dieses Ergebnis zu stabilisieren. Ausschlaggebend war auch, dass meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu viele Konter zugelassen hat.

Trainer Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05): In der zweiten Halbzeit ist es uns gelungen, uns frei zu machen. Wir haben dann auch verdient gewonnen, und dieser Erfolg meiner Mannschaft macht mich sehr stolz.

SC Freiburg - Werder Bremen 1:3 (0:1)

Trainer Robin Dutt (SC Freiburg): Wir wussten von der Präsenz der Bremer beim Kopfballspiel. Dennoch sind wir nach einer Standardsituation in Rückstand geraten. Danach hat sich die Mannschaft zurückgearbeitet und vor allem in der zweiten Halbzeit eine richtig gut Partie gezeigt. Es ist bitter, das Maximilian Nicu, der so ein gutes Spiel gemacht hat, dann so einen einfachen Fehler macht und wir Bremen so den Sieg geschenkt haben.

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Wir sind natürlich sehr zufrieden und glücklich über den Sieg. Wir haben es endlich geschafft, drei Punkte zu sammeln. Man braucht Bestätigung für seine Arbeit. Das ist uns zuletzt leider nicht gelungen. Diesmal konnten wir es erzwingen und uns selbst belohnen.

Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 3:0 (3:0)

Trainer Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen): Ich war mit dem gesamten Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat taktisch diszipliniert über 90 Minuten gespielt und nichts anbrennen lassen. Ich habe eine großartige Mannschaftsleistung gesehen.

Trainer Pierre Littbarski (VfL Wolfsburg): Das war natürlich ein anderes Kaliber als zuletzt Borussia Mönchengladbach. Nach dem 0:3 zur Halbzeit musste ich die Mannschaft erstmal aufbauen. Wir haben die falschen Mittel gewählt und konnten damit Bayer Leverkusen nicht erschrecken.


Hannover 96 - Bayern München 3:1 (1:0)

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment für das Defensivverhalten aussprechen. Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Er war nicht unverdient. Wir haben uns vorne festgesetzt, und daran wollen wir jetzt festhalten.

Trainer Louis Van Gaal (Bayern München): Ich wusste, dass sehr viel Druck auf den Schultern meiner Spieler lag. Zwei Angriffe von Hannover waren ausreichend, um diesen Druck noch zu erhöhen. Nach dem 0:2 haben meine Spieler mit Löwenherz gekämpft. Das war sehr gut. Reicht aber nicht.


VfB Stuttgart - FC Schalke 04 1:0 (1:0)

Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): Wir wollten nach dem Erfolg in Frankfurt nachlegen. Das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat alles, was ihr derzeit zur Verfügung steht, in die Waagschale geworfen und sich den Erfolg redlich verdient. Der Sieg war ganz wichtig für uns, vor allem aus moralischer Sicht.

Trainer Felix Magath (Schalke 04): Leider hat das Schiedsrichter-Gespann ein Foul an Benedikt Höwedes nicht gesehen. Dafür haben die Unparteiischen dann ein folgenschweres und tragisches Handspiel gesehen und Benedikt vom Platz gestellt. Diese Entscheidung hat die Partie wesentlich beeinflusst. Ich wundere mich schon, dass die Unparteiischen eine gewisse Verantwortungslosigkeit an den Tag legen können. Nach dieser Szene hat meine Mannschaft gefightet, aber es hat nicht mehr zu einem Punkt gereicht.


Borussia Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim 2:0 (0:0)

Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): Die ersten 45 Minuten waren schwer für uns, da haben wir nicht gut gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir es uns aber verdient zu gewinnen. Wir sind ruhig geblieben und haben abgewartet. Wir wollten unbedingt den Dreier, aber man darf dabei nicht vergessen, intelligent zu spielen.

Trainer Marco Pezzaiuoli (1899 Hoffenheim): Wir wussten um die Brisanz, die in dieser Partie liegt, aber leider haben wir in allen Bereichen total enttäuscht. Ich denke, dass wir heute keine Punkte verdient gehabt hätten. Gladbach war die klar bessere Mannschaft und ist von Minute zu Minute stärker geworden.

Eintracht Frankfurt - 1. FC Kaiserslautern 0:0

Trainer Michael Skibbe (Eintracht Frankfurt): Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, die Dinge umzusetzen, die wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten viel offensiver und aggressiver spielen. Es war zu viel Neutralität auf dem Platz. In der kommenden Woche müssen wir alles aufarbeiten. Dann wollen wir den Bock im Spiel bei Schalke umstoßen.

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Es war kein einfaches Spiel. Wir haben defensiv eine sehr gute Leistung abgeliefert. Wir hatten die klareren Möglichkeiten, um als Sieger vom Platz zu gehen.


Borussia Dortmund - 1. FC Köln 1:0 (1:0)

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Das war wohl eines der verdientesten 1:0 aller Zeiten. Die Jungs haben sich über 90 Minuten Chancen herausgearbeitet. Dass sie das so leben, ist unglaublich. Die Mannschaft dreht immer am ganz großen Rad weiter. Robert Lewandowski ist ein Superjunge, ich gönne ihm von Herzen, dass ein Spiel auch mal 1:0 ausgeht und er weiß, das geht zum großen Teil auf seine Kappe.

Trainer Frank Schaefer (1. FC Köln): In der ersten Halbzeit hatten wir eine gute Organisation. Umso ärgerlicher, dass wir durch dieses dumme Tor in Rückstand geraten sind. Es wäre für uns sehr wichtig gewesen, mit dem 0:0 in die Pause zu gehen. In der zweiten Halbzeit hatten die Dortmunder eine Fülle von Chancen. Da kannst nur mit einem lucky punch noch einen Punkt holen. Den hatten wir auch auf dem Fuß durch Nova, aber es hatte nicht sollen sein.