Köln - Sieben Bundesliga-Spieltage sind bisher gespielt - Grund genug, ein erstes Fazit des bisherigen Saisonverlaufs zu ziehen. Im großen Startcheck auf bundesliga.de werden alle 18 Bundesliga-Teams einer genauen Analyse unterzogen. Aber wie ist die Lage im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM)? Wir geben die Antwort und verraten, welche Spieler an den ersten sieben Spieltagen besonders überzeugt haben.

Ein guter Torwart ist die Basis einer großen Mannschaft. Diese These unterstrich Manuel Neuer zuletzt eindrucksvoll bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Auch im OBM ist der Bayern-Keeper die deutsche Nummer 1 - allerdings reicht das nicht für den ersten Platz in der Torhüterrangliste. Den hat nach sieben Spieltagen der Augsburger Marvin Hitz inne. Der Schweizer hielt in 39,1 Prozent seiner OBM-Partien die Null. Ein großartiger Wert. Neuer folgt mit 35,9 Prozent auf Platz 2. Bernd Leno (35,7 Prozent), Ron-Robert Zieler (35,4 Prozent) und Sven Ulreich (34,1 Prozent) komplettieren die Top 5.

Medhi Benatia kaum zu bezwingen

In der Bundesliga stand Bayerns Medhi Benatia erst 125 Minuten auf dem Feld. Im OBM hinterließ der Neuzugang vom AS Rom hingegen schon deutliche Spuren. Virtuell ist der Innenverteidiger kaum zu bezwingen und führt mit einer Zweikampfquote von 58,5 Prozent das Abwehrranking an. Es folgen Dortmunds Sokratis (57,6 Prozent) und Wolfsburgs Naldo (57,0 Prozent). Leverkusens Ömer Toprak und Bayerns Dante teilen sich mit jeweils 56,9 Prozent gewonnenen Zweikämpfen den vierten Platz. Der beste deutsche Innenverteidiger ist Jerome Boateng (56,8 Prozent) auf Rang 6.

Die Top 5 im Mittelfeld unterstreicht die derzeitige Dominanz des FC Bayern München. Vier der fünf der besten Mittelfeldakteure spielen für den Rekordmeister. Auf Platz 1 liegt allerdings ein Kicker, der von seinem Trainer Jürgen Klopp und seinen Managern im OBM gleichermaßen vermisst wurde. Marco Reus hält die Bayern-Phalanx ganz alleine in Schach. Mit durchschnittlich 0,17 Treffern, 0,18 Assists und einer Zweikampfqoute von 48,2 Prozent führt der BVB-Star das Ranking an. Arjen Robben, Thomas Müller, Mario Götze und Franck Ribery sind dem Dortmunder Hoffnungsträger auf den Fersen.

Kießling und Lewandowski ragen heraus

Im Angriff spielen derzeit zwei Stürmer virtuell in einer anderen Liga als die Konkurrenz. Stefan Kießling und Robert Lewandowski versetzen ihre Manager im OBM reihenweise in Verzückung. Wobei der Leverkusener im Vergleich mit Polens Superstar sogar noch die Nase vorne hat. 0,45 Treffer pro OBM-Partie stehen für Kießling zu Buche, 0,41 Treffer für Lewandowski.

Der Sprung zu Platz 3 ist dann enorm. Max Kruse belegt derzeit den Bronzerang. Der Gladbacher erzielte im Schnitt ebenso 0,30 Tore pro OBM-Partie wie Hoffenheims Kevin Volland, der aber deutlich weniger Treffer vorbereitete. Deshalb muss sich der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft mit Platz 4 begnügen. Die Top 5 beschließt Klaas-Jan Huntelaar, der durchschnittlich 0,27 Mal pro OBM-Begegnung erfolgreich ist.

OBM-Redaktion

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