München - Ob kraftvoll, technisch versiert, rasant, mit Fingerspitzengefühl, riskant oder mit genauem Auge - so unterschiedlich die Anforderungen an Sportbotschafter in ihren unterschiedlichen Disziplinen sind, so sehr eint sie die Leidenschaft für ihren Sport und ihr Engagement für München 2018.

Eine der erfolgreichsten Sportbotschafterinnen in diesem Jahr wurden heute als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Die Bewerbungsgesellschaft gratuliert Maria Riesch ebenso zu Ihrem Erfolg, wie Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Glückwunsche gehen auch an die Zweitplatzierten Magdalena Neuner und Timo Boll.

Sieben neue Sportbotschafter

Darüber hinaus kann sich München 2018 über die Unterstützung von sieben neuen Sportbotschaftern freuen: Marcel Goc (Nashville Predators, National Hockey League), Alexandra Grauvogel (Ski-Cross), Florian Handschuh (Snowboard Freestyle), Stella Heiß (Curling), Isabella Laböck (Snowboard Parallelslalom), Natalie Simanowski (Radsport und Rollstuhlbasketball) und Jochen Wollmert (Tischtennis).

Das Engagement von über 120 Sportbotschaftern aus den unterschiedlichsten Sommer- und Winterdisziplinen zeigt, welch großen Rückhalt München 2018 in der deutschen Sportwelt genießt. Eine Überraschung ist das nicht. Schließlich richtet sich das Münchner Konzept in erster Linie an den Bedürfnissen der Athleten aus. Kurze Wege, tolle Stadien, ein kompetentes und begeistertes Publikum - das sind die Komponenten, die sich Athleten wünschen und zu persönlichen Bestleistungen antreiben.

"Die Teilnahme an Olympischen Winterspielen ist der absolute Traum für jeden Athleten. Wenn man die Wettkämpfe vor einem wintersportbegeisterten Publikum bestreiten darf, werden Olympische Spiele zu den Momenten, die einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Trotz der schmerzlichen Niederlage gegen Kanada bei den Winterspielen 2010 in Vancouver, erinnere ich mich sehr gerne an die unglaubliche Atmosphäre im Olympischen Eishockey Stadion und in der ganzen Stadt. Eine mindestens so große Euphorie würde auch in und außerhalb der Wettkampfstätten hier in Deutschland herrschen. Winterspiele 2018 in Deutschland - das wäre ein absolut fantastische Erfahrung für jeden teilnehmenden Athleten", sagt Marcel Goc.

Sport und seine Athleten im Mittelpunkt

Bernhard Schwank, Vorsitzender der Geschäftsführung von München 2018 gratuliert den Sportlern des Jahres: "Ich möchte euch ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und den besonderen Erfolgen, die ihr dieses Jahr feiern konntet gratulieren."

Der München 2018-Chef freut sich auch über das Engagement der sieben neuen Sportbotschafter: "München 2018, das ist eine Bewerbung, die den Sport und seine Athleten in den Mittelpunkt stellt. Daher ist uns die Meinung und Unterstützung von Sportlerinnen und Sportlern besonders wichtig. Dank ihren Erfahrungen aus erster Hand sind sie die glaubwürdigsten Botschafter unserer Bewerbung. Sie wissen, worauf es bei der Organisation und Durchführung von Winterspielen ankommt und welche Emotionen mit einem solchen Erlebnis verbunde n sind. Mit ihren großartigen Leistungen und spannenden Wettkämpfen erzeugen sie die Begeisterung, die sie als Sportbotschafter für München 2018 auf die Bewerbung übertragen können."

Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 genießt die Unterstützung von Sportbotschaftern aus unterschiedlichsten Disziplinen, Regionen und Altersgruppen. Die Aufgabe der Sportlerinnen und Sporlter ist es, die Botschaften der Münchner Bewerbung auf emotionale Weise weiterzutragen, die Bewerbung durch ihr persönliches Engagement zu stärken und München 2018 national und international zu repräsentieren. Je nach regionalen, thematischen oder sportartspezifischen Gesichtspunkten werden die Sportbotschafter individuell von München 2018 eingesetzt.

"Eine Olympische Medaille im eigenen Land, das wäre der Wahnsinn"

Isabella Laböck, erfolgreiche Snowboarderin im Parallelriesenslalom, war bereits für München 2018 und den Nationalen Förderer Lotto Bayern aktiv. "Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, als die Olympischen und Paralympischen Spiele vor der Haustüre zu erleben und von meiner ganzen Familie angefeuert zu werden. 2018 wäre ich 32 Jahre alt und immer noch im besten Alter um anzugreifen. Eine Olympische Medaille im eigenen Land, das wäre natürlich der Wahnsinn. Wenn es um eine solch einzigartige Chance geht, will man sich als Athlet aktiv einbringen und die Menschen für dieses Projekt begeistern", erklärt sie ihr Engagement als Sportbotschafterin für München 2018.

Auch Stella Heiß, Weltmeisterin und Teilnehmerin bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver im Curling, wäre 2018 erst 25 alt. "Beflügelt durch die Begeisterung eines wintersportbegeisterten Publikums wäre es doch das Allergrößte in der legendären Olympischen Schwimmhalle aus dem Jahr 1972 eine olympische Medaille zu gewinnen."

Außerdem hofft sie auf wichtige Impulse für den Curling Sport und ihre Heimat Garmisch-Partenkirchen: "Ich bin in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen, spiele für den SC Riessersee und würde mich freuen, Gäste aus der ganzen Welt in meinem Heimatort, einem der schönsten Wintersportorte Deutschlands, begrüßen zu dürfen."