Köln – Nur noch ein paar Tage bis zum Bundesliga-Start und langsam ist es an der Zeit, euren Kader für den Fantasy Manager zusammenzustellen. Dank unbegrenzten Transfers bis zum Anpfiff der Partie SC Freiburg gegen den FC Bayern München am Freitag um 20:30 Uhr könnt ihr dabei aus dem Vollen schöpfen.

Ihr solltet das Beste daraus machen, denn in den folgenden Wochen könnt ihr vor jedem Spieltag immer nur drei Spieler neu in euer Team holen. Damit nichts schief geht, nenne ich Euch drei wichtige Regeln bei der Teamzusammenstellung.

1) Holt zweikampfstarke Spieler!

Wenn ihr Euch in den letzten Monaten ein wenig mit dem Fantasy Manager auseinandergesetzt habt, wisst ihr bereits, wie wichtig gewonnene Zweikämpfe im Bundesliga Fantasy Manager sind. Wenn ihr es schafft, möglichst viele zweikampfstarke Spieler in euer Team einzubauen, ist das bereits die halbe Miete.

Ich benutze immer den bundesliga.de-Liveticker, um herauszufinden, welcher Spieler in einer Partie die meisten Zweikämpfe gewonnen hat. So hat beispielsweise Bayerns Thiago beim 3:0-Erfolg gegen RB Leipzig allein acht Zähler durch seine 22 gewonnenen Zweikämpfe errungen – doppelt so viele wie für sein Tor. Welche Spieler neben Thiago besonders viele direkte Duelle gewinnen, könnt ihr der Übersicht der besten Zweikämpfer entnehmen. Diese Spieler sind im Fantasy Manager unabhängig vom Ergebnis immer für Punkte gut.

2) Schließt eure Transfers nicht zu früh ab!

Ich weiß nicht, wie oft ich meine Transfers bereits Stunden vor der Schließung des Transferfensters abgeschlossen habe, nur um dann festzustellen, dass mein Stareinkauf aufgrund einer Last-Minute-Verletzung am Wochenende gar nicht spielen kann. Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres im Fantasy Manager. Deshalb solltet ihr eure Transfers zwar schon während der Woche planen, aber erst möglichst kurz vor dem Freitagspiel bestätigen. So könnt ihr noch auf kurzfristige Ausfälle reagieren.

Sonst geht es Euch vielleicht wie mir am 9. Spieltag. Über eine Stunde habe ich hin und her überlegt, welcher Abwehrspieler mein Team optimal verstärken würde und entschied mich für Jonathan Tah von Bayer Leverkusen. Und so kam es, wie es kommen musste: Tah verletzte sich noch am Bein und konnte gegen den VfL Wolfsburg nicht spielen. Das soll mir in 2017 nicht mehr passieren.

3) Rotation ist Trumpf!

Da ihr während des Spieltags innerhalb der verschiedenen Mannschaftsteile noch Spieler wechseln könnt – sofern sie noch nicht im Einsatz waren - ist eine starke Bank enorm wichtig. Es ist nie leicht, einen Spieler auszuwechseln, der bereits eine ordentliche Punktzahl erreicht hat, aber wenn ihr noch einen starken Spieler auf der Bank habt, solltet ihr das Risiko eingehen. Häufig hilft im Fantasy Manager den Mutigen das Glück.

Am 12. Spieltag hatte ich die Wahl zwischen Leverkusens Benjamin Henrichs, der bereits sechs Punkte geholt hatte und Schalkes Alessandro Schöpf. Ich entschied mich für den Schalker Mittelfeldspieler, der beim 3:1 gegen Darmstadt gleich zehn Fantasy-Punkte einfuhr. Da ich ihn auch zum Kapitän gemacht hatte, waren es für mich sogar 20.