Köln – Nach fast einem Monat Pause bin ich sicherlich nicht der Einzige, der darauf brennt, dass die Bundesliga endlich wieder los geht. Die Entzugserscheinungen setzen mir jedenfalls schon zu. Noch sind 18 Spieltage zu absolvieren, was für mich bedeutet, dass ich im Schnitt vier Zähler pro Spieltag auf Flo "Den Scout" gut machen muss und mich gleichzeitig gegen Matt "Den Experten" behaupten muss, wenn ich unsere Insider-Liga in der Premieren-Saison des Fantasy Managers gewinnen möchten.

Dank der unbegrenzten Anzahl an Transfers bis zum Anpfiff der Partie des SC Freiburg gegen den FC Bayern München am Freitagabend um 20:30 Uhr gibt es weder für Euch noch für mich eine Ausrede, wenn der Start ins neue Jahr in die Hose geht. Damit das nicht passiert, habe ich drei Begegnungen des 17. Spieltags herausgesucht, die Fantasy-Punkte garantieren.

SC Freiburg – FC Bayern München

Zum Ende der Hinrunde haben die Bayern ihren Rhythmus gefunden und die letzten fünf Partien allesamt gewonnen. Diese Serie werden sie in Freiburg mit aller Macht ausbauen wollen. Der Sport-Club konnte das letzte Aufeinandertreffen 2015 zwar gewinnen, allerdings standen die Münchner damals auch schon als Deutscher Meister fest. Trotz der Heimstärke der Mannschaft von Christian Streich (15 von 21 möglichen Punkten) rechne ich mit einem Bayern-Sieg zum Auftakt.

Spieler-Empfehlungen:

Mats Hummels (VT, 115 Pkt, 15,7M): Bayerns bester Verteidiger im Fantasy-manager ist sein Geld wert: In den letzten fünf Partien sammelte er schließlich überragende 54 Punkte.

Arjen Robben (MI, 78 Pkt, 14,05M): Da Thiago verletzungsbedingt ausfällt, ist Arjen Robben für mich der interessanteste Mittelfeldspieler der Bayern. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er in dieser Saison bislang alle 78 Minuten an einem Tor beteiligt war.

FC Augsburg - TSG 1899 Hoffenheim

Als letztes ungeschlagenes Team in den europäischen Topliogen wird die TSG mit breiter Brust nach Augsburg reisen. Auch, weil Hoffenheim vier der letzten fünf Partien gegen den FCA gewonnen hat. Allerdings sollte die Nagelsmann-Truppe die Fuggerstädter nicht unterschätzen, denn unter dem neuen Coach Manuel Baum ist Augsburg noch ungeschlagen. Der Sieg gegen Mönchengladbach und das Remis gegen Borussia Dortmund sollten Warnung genug sein.

Spieler-Empfehlungen:

Kerem Demirbay (MI, 83 Pkt, 3,4M): Aufgrund durchschnittlich mehr als elf gewonnenen Zweikämpfen innerhalb von 90 Minuten sowie sieben Torbeteiligungen führt an einem fitten Demirbay kein Weg vorbei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach überragend.

Sandro Wagner (ST, 150 Pkt, 14,7M): Wagner ist für mich der beste Ersatz für Pierre-Emerick Aubameyang, der derzeit beim Afrika Cup im Einsatz ist. Der Hoffenheimer Stoßstürmer glänzt im Fantasy Manager nicht nur dank seiner neun Tore, sondern auch mit unzähligen gewonnenen Zweikämpfen.

SV Werder Bremen - Borussia Dortmund

Werder ist zwar mittlerweile seit fünf Bundesliga-Spielen ungeschlagen, sind der Abstiegszone aber trotzdem noch bedrohlich nahe. Zum Start ins Jahr wartet auf die Bremer nun die undankbare Aufgabe, gegen den BVB zu bestehen. Die Dortmunder werden nach einigen Ausrutschern in der Endphase 2016 darauf brennen, drei Punkte aus dem Weser-Stadion zu entführen. Zudem hat die Borussia seit 2004 keinen Jahresauftakt mehr verloren. Auch, wenn Aubameyang nicht zur Verfügung steht, sehe ich Dortmund klar im Vorteil.

Spieler-Empfehlungen:

Raphael Guerreiro (VT, 84 Pkt, 10,55M): Durch seine Verletzungsprobleme ist der Marktwert von Guerreiro im Vergleich zum Bundesliga-Start gesunken. Jetzt ist er wieder fit und erwarte Großes von ihm – genau wie Flo "Der Scout".

Andre Schürrle (MI, 36 Pkt, 12,35M): In den Vorbereitungsspielen nahm zuletzt Andre Schürrle den Platz von Aubameyang im Sturmzentrum ein. Eine sehr verlockende Perspektive, wenn man bedenkt, dass er im Fantasy Manager als Mittelfeldspieler geführt ist.

Der Autor

James "Der Coach" Thorogood ist beim Thema Taktik und Formationen unerreicht. Er ist Bundesliga-verrückt. Juan Arango, Raul und Sascha Mölders sind seine drei Lieblingsspieler aller Zeiten. Regelmäßig führt er beim Edelitaliener Taktik-Diskussionen mit Carlo Ancelotti. Auch mit Thomas Tuchel hat "JT" schon Salz- und Pfefferstreuer über den Tisch geschoben.