Kaum ist die Saison 2006/07 vorüber, schon nähert sich das nächste Highlight im Terminkalender der Bundesliga: der Premiere-Ligapokal.

Vom 21. bis 28. Juli duellieren sich in der bereits elften Auflage des Premiere-Ligapokals sechs Teams um die begehrte Trophäe. Diese besteht aus einem sechseckigen Bergkristall, welcher von sechs vergoldeten Silberflächen umschlossen wird.

Dabei wurden vier Kilogramm Silber und sechs Kilogramm Bergkristall von dem Designer Tom Munsteiner verarbeitet. Jahr für Jahr kommt das farbige Club-Logo des Premiere-Ligapokal-Gewinners auf den Silberflächen hinzu.

Sechs Teilnehmer

"Der Ligapokal ist wie jedes Jahr der erste Gradmesser für jedes Team. Wie gut haben wir in der Vorbereitung gearbeitet? Wie weit ist die Mannschaft schon? Und man kann schon eine erste 'Duftmarke' setzen und sich ersten Respekt der Konkurrenz verschaffen", schwärmt auch Felix Magath gegenüber bundesliga.de.

Teilnehmer der ersten Standortbestimmung der Saison sind in diesem Jahr der Deutsche Meister VfB Stuttgart, der Pokalsieger 1. FC Nürnberg (beide fürs Halbfinale gesetzt), der Meister der 2. Bundesliga, Karlsruher SC, sowie die Zweit- bis Viertplatzierten Schalke 04, Titelverteidiger Werder Bremen und Rekord-Ligapokal-Sieger Bayern München.

"Double-Header" in der LTU arena

Los geht´s am 21. Juli mit dem "Double-Header" der Vorrunde in Düsseldorf. "Die Sportstadt Düsseldor freut sich auf prominente Fußballer, spannende Spiele und eine tolle Stimmung in der LTU arena", sagt Joachim Erwin, Oberbürgermeister der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Die Gewinner ziehen ins Halbfinale ein, wo jedoch die beiden gesetzten Teams aus Stuttgart und Nürnberg Heimvorteil genießen. Das Finale steigt eine Woche später bereits zum dritten Mal im Leipziger Zentralstadion.

Zuschauerrekord im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr wartete der Premiere-Ligapokal mit einem neuen Zuschauerrekord in der Vorrunde auf. Rund 21.000 Fußballbegeisterte lösten ein Ticket für den "Double-Header" 2006. Die insgesamt fünf Partien sahen über 130.000 Fans live in den Stadien.

Und auch im Ausland ist der Premiere-Ligapokal eine "heiß begehrte Ware". In über 100 Ländern wird das Fußball-Event 2007 zu sehen sein.

Finanziell lukrativ

Für die Clubs lohnt sich die Teilnahme auch in finanzieller Hinsicht. Dank der Rekord-Preisgelder (insgesamt werden über fünf Millionen Euro ausgeschüttet) darf allein der Sieger mit Einnahmen von rund zwei Millionen Euro rechnen.

Gespannt dürfen also die Fans sein, wer diesen besonderen Wettbewerb im Jahr 2007 für sich entscheidet. "Denn der Bergkristall verfügt über elektrische Eigenschaften, besondere Energien also, die auch notwendig sind, um den Ligapokal zu gewinnen", ist sich Pokal-Gestalter Tom Munsteiner sicher.

Thomas Albrecht

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