München - Die Erleichterung war groß. Nach dem klaren 4:0-Heimerfolg gegen den Aufsteiger FC Augsburg befindet sich der Deutsche Meister Borussia Dortmund wieder in der Erfolgsspur. Für den deutlichen Erfolg war vor allem ein Mann verantwortlich: Robert Lewandowski.

Dem polnischen Nationalstürmer gelang gegen den FCA erstmals ein "Dreierpack" in seiner Karriere. Doch damit nicht genug. Er bereitete zudem auch noch den Treffer von Mario Götze zum zwischenzeitlichen 3:0 mustergültig vor. Kein Wunder also, dass ihn die User von bundesliga.de mit 37 Prozent zum "Spieler des 8. Spieltags" wählten.

Bestes Spiel im BVB-Dress

Dabei erzielte der Angreifer erstmals in einem Bundesliga-Spiel mehr als einen Treffer: "Natürlich freue ich mich über die drei Tore und die Vorlage", gestand der 23-Jährige nach dem Spiel. "Ich hoffe, dass es jetzt weiter aufwärts geht." Zuvor wurde der Pole aufgrund seiner schlechten Chancenauswertung oftmals kritisiert. Doch gegen Augsburg ließ er seine Kritiker verstummen.

Mit 10,44 Kilometern gehörte er zu den laufstärksten Dortmundern, gleich sieben Mal schoss er auf das Tor von FCA-Keeper Simon Jentzsch. "Robert ist ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Beharrlichkeit viel erreichen kann", lobte BVB-Cheftrainer Jürgen Klopp. Eine einfache Erklärung für seine drei Treffer hatte dagegen der Stürmer parat: "Einmal gehen die Schüsse ins Tor, einmal nicht. So ist es im Fußball manchmal."

Abdellaoue knapp geschlagen

Bei 96-Angreifer Mohammed Abdellaoue gehen die Schüsse momentan reihenweise ins Tor. Seine Bilanz beim 3:2-Erfolg von Hannover 96 im Nordderby gegen den SV Werder Bremen ist eindrucksvoll: Drei Schüsse, drei Tore - besser geht's nicht.

Bei seiner Auswechslung in der 61. Minute gab es stehende Ovationen von den Rängen. Mit 31 Prozent der Stimmen musste sich der norwegische Nationalspieler Lewandowski nur knapp geschlagen geben.

Huntelaar vor Hertha-Duo

Auf dem Bronzerang landet mit dem Schalker Klaas-Jan Huntelaar ebenfalls ein Stürmer. Der Niederländer hatte gegen den Hamburger SV zwar nur 29 Ballkontakte, avancierte dank seines "Doppelpacks" aber dennoch zum Matchwinner. Diese Leistung honorierten die bundesliga.de-User mit 17 Prozent.

Änis Ben-Hatira flankt, Pierre-Michel Lasogga netzt ein - nach diesem Schema fielen die ersten beide Tore von Hertha BSC beim klaren 3:0-Sieg gegen den 1. FC Köln. Auch bei der Wahl zum "Spieler des Spieltags" waren die beiden Akteure nicht zu trennen. Während für Vorlagengeber Ben-Hatira mit sechs Prozent Rang 4 herausprang, sicherte sich sein Teamkollege Lasogga mit nur einem Prozent weniger der Stimmen Platz 5.

Eine starke Leistung am achten Spieltag zeigte auch der Leverkusener Gonzalo Castro, der gegen den VfL Wolfsburg 12,46 Kilometer abspulte und in der 14. Minute das zwischenzeitliche 1:0 markierte. Mit vier Prozent wurde er Sechster.