Köln - 20 weitere Fanbeauftragte der Bundesliga und 2. Bundesliga haben am Seminar "Deeskalationstraining II – Umgang mit Gewalt im Fußballalltag" am 24./25. Mai 2011 in Berlin teilgenommen.

Das Deeskalationstraining für die Fanbeauftragten gehört zu den Qualifizierungsmaßnahmen, die die DFL Deutsche Fußball Liga im Rahmen des Zehn-Punkte-Plans für mehr Sicherheit im Fußball weiterhin regelmäßig umsetzt.

Gewaltfreie Konfliktklärung erlernen

Konfliktsituationen gehören für Fanbeauftragte zur Berufspraxis. Für diese Berufsgruppe ist das Wissen mit dem praktischen Umgang von Grenzüberschreitungen und Gewaltausbrüchen wichtig, sind sie es doch, die in Auseinandersetzungen verwickelt werden und in Konflikte eingreifen. Hier stellt sich den Fanbeauftragten die Frage, wie sie sich und andere schützen und eine Atmosphäre schaffen können, die vom gegenseitigen Respekt geprägt ist.

Die Fortbildung unter der Leitung des Anti-Gewalt-Trainers Thomas Mücke verfolgt daher folgende Ziele: Methoden der Gewaltdeeskalation und der gewaltfreien Konfliktklärung zu erlernen und praktisch umsetzen zu können sowie ein Handlungskonzept zum Umgang mit konfliktträchtigen und gewalteskalierenden Situationen zu entwickeln.

Regelmäßige Durchführung des Seminars

"In den Deeskalationsseminaren lernen die Fanbeauftragten wichtige Strategien und Konzepte, die sie später in konfliktträchtigen Situationen gezielt und bewusst abrufen können", sagt Marco Rühmann, Projektmanager Fanangelegenheiten der DFL. Die Seminare Deeskalationstraining II finden jeweils für maximal 20 Fanbeauftragte statt und wurden schon zwei Mal im November 2010 durchgeführt.