Der Sieg in Leverkusen war teuer erkauft, und entsprechend gedrückt kam die Mannschaft aus der Kabine.

Mit Roman Weidenfeller und Dede beklagt der BVB nach dem 3:2-Sieg in der BayArena zwei Verletzte. Der Brasilianer hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zogezogen und wird am Montag operiert.

Rund 65 Minuten waren in Leverkusen absolviert, da blieb Dede bei einem Abwehrversuch im stumpfen Rasen hängen und verdrehte sich dabei offenbar das Knie. Nach kurzer Behandlungspause kehrte der Linksverteidiger zwar ins Spiel zurück, doch in der 72. Minute war Schluss.

Aus für die Hinrunde

Nach näherer Untersuchung in der Kabine kam Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun zu der Einschätzung, dass ein Kreuzbandriss vorliegen könnte. Diese Diagnose wurde am Abend bestätigt. Dede wird am Montag von Dr. Jürgen Eichhorn in Straubing operiert und fehlt bis ins erste Rückrunden-Drittel.

Roman Weidenfeller darf dagegen hoffen, vielleicht schon am übernächsten Spieltag in Cottbus wieder dabei zu sein. Der Torhüter hatte sich in einer Aktion mit dem Leverkusener Helmes ohne dessen Verschulden die Stollen des rechten Schuhs in den linken Oberschenkel knapp oberhalb des Knies gerammt.

Behandlung mit Antibiotikum

Die klaffende Fleischwunde musste zunächst gereinigt und anschließend vernäht worden. Weidenfeller wird mit einem Antibiotikum behandelt, damit sich die Wunde nicht entzündet.