Der Countdown läuft. Am Samstag ist der 1. FC Köln offiziell zurück in der Bundesliga. Um 15:30 Uhr startet das Team von Christoph Daum in der Volkswagen Arena beim VfL Wolfsburg in die Saison 2008/09.

Im Vorfelf äußert sich der Trainer über das Saisonziel und den beschwerlichen Weg dorthinh.

Dauerhaftes Ziel: FC in der Bundesliga etablieren: "Das übergeordnete Ziel ist, den 1. FC Köln wieder dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren", so blickt Christoph Daum dem Saisonstart entgegen. Der FC-Trainer weiter: "Ich freue mich natürlich, dazu beitragen zu können. Und ich freue mich auch darauf, die Spieler weiterzubringen."

"In manchen Situationen wird es etwas leichter sein" Im FC-Gespräch mit dem Saisonmagazin "GeißbockSpezial" erwartet der FC-Trainer von der neuen Bundesliga-Saison für den FC, "dass es in dieser ersten Liga in manchen Situationen etwas leichter sein wird, weil du nicht mehr in dieser absoluten Favoritenrolle bist. In der zweiten Liga war es ja so, dass selbst auswärts ein Sieg noch eine gefühlte Niederlage war. Diese Dinge sind in der ersten Liga natürlich ganz anders. Dort werden wir von außen als einer der möglichen Abstiegskandidaten betrachtet. Das ist einfach so, weil wir ein Aufsteiger sind."

"Es wird kein Selbstläufer" Für Daum ist wichtig, "dass wir uns über die Erfolge, die wir erzielen, freuen, aber dass wir auch in Situationen, wenn es mal nicht so nach Wunsch läuft, wissen, dass wir in einer Aufbauphase in der ersten Liga sind. Das kann jeder nachvollziehen, dass das kein Selbstläufer wird. Da müssen sehr, sehr viele Dinge zusammenpassen, um diesen Mittelfeldplatz, den wir als Ziel ausgeben, zu realisieren."

Niveau der Handlungsschnelligkeit erhöhen: "Wir müssen möglichst schnell dieses Tempo annehmen und möglichst schnell auf einem höheren Niveau im Bereich der Handlungsschnelligkeit und des Umschaltens agieren", so Daum. "Denn das wird entscheidend sein. Und dazu sind die Spieler eigentlich in der Lage. Wichtig ist eben immer wieder, dass wir mit einem entsprechenden Optimismus rangehen, ohne dabei zu überziehen."

Bewusstsein der eigenen Stärke "Wichtig wird sein, dieser Mannschaft und einzelnen Spieler bewusst zu machen, wie stark wir sind. Ich habe das mal versucht mit dem Ausspruch zu umschreiben: 'Uns muss auch erst mal ein anderer schlagen!' Dieses Bewusstsein müssen wir in jedes Spiel mit rein nehmen."