Einen Tag nach dem 1:4 gegen Eintracht Frankfurt sprach borussia.de mit Gladbachs Mittelfeldspieler Michael Bradley, der sich unter anderem über seinen verschossenen Elfmeter ärgerte.

Frage: Herr Bradley, beim heutigen Auslaufen war der Frust nach der 1:4-Niederlage in Frankfurt zu spüren. Wie lief das Spiel aus Ihrer Sicht?

Michael Bradley: Es war gestern alles andere als gut. Das Spiel gegen Frankfurt war unglaublich wichtig. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind und das Ergebnis sind natürlich keine Dinge, über die wir glücklich sind. Aber es nützt alles nichts, wir können jetzt nichts anderes machen, als uns auf das nächste, sehr wichtige Spiel am kommenden Sonntag gegen Arminia Bielefeld vorzubereiten.

Frage: Nach den beiden starken Auftritten gegen den Hamburger SV (4:1) und beim 1. FC Köln (4:2) hat Borussia aus den letzten vier Partien nur einen Punkt geholt. Wie erklären Sie sich das?

Bradley: Zu Beginn der Rückrunde gab es eine Phase, in der alle Mannschaften im Tabellenkeller gepunktet haben. Egal, ob Bielefeld, Cottbus, Bochum oder wir. Jetzt ist es anders, die unteren Mannschaften haben ihre Probleme. Die Teams, die um die Plätze im internationalen Geschäft spielen, gewinnen momentan ihre Spiele. Eine Fußballsaison ist lang. Es gibt immer Phasen, wo es für ein Team gut läuft und es gibt auch solche, wo das nicht der Fall ist. Wenn man die Rückrunde als Ganzes betrachtet, dann haben wir es meist gut gemacht. Wir haben zwar nicht immer die Ergebnisse erzielt, die wir brauchen, aber wir haben elf Punkte aus den ersten 17 Spielen geholt und in der Rückrunde zwölf aus elf Spielen. Zuletzt haben wir nicht die Punkte geholt, die wir brauchen. Aber ich bin überzeugt, dass wir das in den letzten sechs Spielen nachholen.