Bremen – In der Bundesliga führt mit Alex Meier (13 Tore) ein Spieler die Torjägerliste an, den wohl die wenigsten Experten dort erwartet hätten. Doch virtuell rangiert Frankfurts Lebensversicherung mit 0,05 Treffern pro Spiel im Ranking der besten Angreifer der Hinrunde 2014/2015 unter ferner liefen. Hier stehen bekannte Namen an der Spitze, denn die virtuelle Torjägerkanone geht einmal mehr an Stefan Kießling  - wobei es diesmal denkbar knapp war.

29.370 Tore in 68.088 Partien ist die Bilanz von Kießling – macht einen Wert von 0,431 Toren pro Spiel. Robert Lewandowski hat 33.176 Treffer in 77.313 Begegnungen zu bieten, was einem Schnitt von 0,429 entspricht. Eine Wimpernschlag-Entscheidung zugunsten von Kießling, der den Managern seit Jahren Tore garantiert. Gleiches gilt für Lewandowski, der zur Hälfte der Saison in der realen Bundesliga diesmal übrigens klar (7 zu 3 Tore) vor seinem OBM-Dauerrivalen liegt.

Immobile und Kalou schlagen gut ein

Auch für Gladbachs Max Kruse verlief die abgelaufene Hinrunde mit sieben Toren gut. Beim Managerspiel war der deutsche Nationalspieler ebenso treffsicher und sicherte sich mit 0,316 Toren pro Partie den Bronzerang. Das Podest verpasste diesmal Klaas-Jan Huntelaar, der in knapp 30 Prozent seiner Einsätze traf. Kevin Volland, mehr der Typ spielender Stürmer anstatt klassischer Stoßstürmer, belegt mit 0,295 Treffern pro Spiel einen guten fünften Platz.

Mit großen Erwartungen verpflichtete Borussia Dortmund vor der Saison Ciro Immobile aus Italien, denn schließlich handelte es sich um den Torschützenkönig der Serie A. Doch mit der Rolle als Lewandowski-Nachfolger sofort funktionieren zu müssen, hatte der Italiener sichtlich zu kämpfen. Zudem geriet der BVB bekanntermaßen in einen nicht für möglich gehalten Negativlauf. Da erging es dem virtuellen Immobile deutlich besser und 0,284 Tore pro Begegnung bedeuten den sechsten Rang. Direkt dahinter folgt mit Salomon Kalou ein weiterer prominenter Neuzugang der Bundesliga. Für den Berliner, der mit dem FC Chelsea schon die Königsklasse gewonnen hat, reichte es in der Hinrunde zu 0,281 Treffern pro Partie.

Lasogga beschließt die OBM-Rangliste

Nachdem er in der letzten Saison noch zum umjubelten Relegations-Retter für den Hamburger SV wurde, kam Pierre-Michel Lasogga in der abgelaufenen Hinrunde auf magere zwei Törchen. Viel zu wenig für eine der größten deutschen Sturmhoffnungen. Darüber hinaus hat der bullige Angreifer immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Beim OBM reichten seine 4.730 Tore in 18.427 Partien aber immerhin zum zehnten Rang, knapp hinter Dortmunds zweiten Sturm-Neuzugang Adrian Ramos und Wolfsburgs nimmermüden Ivica Olic, der auf eine Quote von 0,266 Toren pro Spiel kam. Schon jetzt dürfen wir gespannt sein, wer in der Rückrunde 2014/15 die meisten Tore für die OBM-User schießen wird.

Oliver Mumm

Die Top Ten der Stürmer:

1. Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) / 0,431 Tore pro Spiel

2. Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) / 0,429

3. Max Kruse (Borussia Mönchengladbach) / 0,316

4. Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04) / 0,298

5. Kevin Volland (1899 Hoffenheim) / 0,295

6. Ciro Immobile (Borussia Dortmund) / 0,284

7. Salomon Kalou (Hertha BSC) / 0,281

8. Ivica Olic (VfL Wolfsburg) / 0,266

9. Adrian Ramos (Borussia Dortmund) / 0,259

10. Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV) / 0,256