Bundesliga

Das große Zittern im Keller

München - Am 33. Spieltag haben sich zwar einige Teams endgültig der letzten Abstiegssorgen entledigt, von Entspannung im Tabellenkeller kann aber überhaupt nicht die Rede sein. St. Pauli steht als Absteiger fest, davor streiten sich der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt um den letzten rettenden Platz. Ein Club kann über den Umweg Relegation die Saison doch noch versöhnlich abschließen, ein anderer muss direkt ins "Unterhaus".

"Wolfsburg und Gladbach werden sich retten. Wer von beiden in die Relegation muss, ist noch offen", sagt Jürgen Röber gegenüber bundesliga.de. Der 57-Jährige kennt die Bundesliga aus seiner Zeit als Trainer beim VfB Stuttgart, Hertha BSC, dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund. "Für Frankfurt sieht es schlecht aus, die Eintracht wird ins Gras beißen", schätzt Röber.

Schon vor dem vergangenen Wochenende belegten die "Wölfe", die Hessen und die "Fohlen" die Ränge 15 bis 17, jetzt haben Gladbach und Frankfurt die Plätze getauscht. Am letzten Samstag müssen alle drei Kontrahenten auswärts antreten - gleiche Voraussetzungen also. Noch dazu ist die Saison für alle drei Gegner strenggenommen schon gelaufen. Laut Röber kein Vorteil. "Im letzten Heimspiel möchte sich jede Mannschaft ordentlich von den Fans verabschieden", ist sich der Trainer sicher. Besonders für den neuen Deutschen Meister, der Frankfurt zu Gast hat, werde das gelten. "Der BVB hat so viel Qualität und will sich vernünftig präsentieren, bevor die Schale überreicht wird."

bundesliga.de präsentiert den harten Dreikampf um den Klassenerhalt - das Trio trennt nur ein Punkt - im Überblick.

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