Es war eine Aktion, bei der jedem Fußball-Fan das Herz aufgeht. Der Stürmer nimmt einen Steilpass auf und rennt aufs Tor zu. Dann lupft er den Ball mit dem rechten Fuß ebenso elegant wie frech über den Kopf des herausstürzenden Torwarts und vollendet in einer fließenden Bewegung souverän mit dem linken Fuß. So entstand im Oktober das zwischenzeitliche 2:1 für den Hamburger SV beim 1. FC Köln.

Der Stürmer war aber nicht Weltklassemann Ruud van Nistelrooy, sondern Nobody Heung-Min Son, 18 Jahre alt, erstes Bundesliga-Spiel. Nur gewonnen hat der HSV nicht - 2:3 hieß es am Ende.

Lob von "Van the Man"

Der Südkoreaner gilt als das größte Talent der Hanseaten. Schon in der Vorbereitung war er mit neun Toren bester HSV-Schütze gewesen. Dann stoppte ihn vorübergehend ein Fußbruch.

Mit 16 Jahren kam Son im Rahmen eines Austauschprogramms nach Deutschland. Nun mischt er im Angriff beim HSV richtig mit, im Kreis von Mladen Petric, Paolo Guerrero und van Nistelrooy.

Der niederländische Weltstar prophezeit dem Youngster eine große Karriere. Beide tauschen sich regelmäßig aus. "Ich habe früher nie diese Hilfe bekommen, vielleicht mache ich es deshalb bei ihm", sagt van Nistelrooy. Der HSV hat den Vertrag mit Son vorzeitig bis 2014 verlängert.


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