Im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Porto muss der deutsche Meister auf vier Top-Stars verzichten - darunter auch Bastian Schweinsteiger
Im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Porto muss der deutsche Meister auf vier Top-Stars verzichten - darunter auch Bastian Schweinsteiger

Dante: "Wollen zeigen, wie stark unsere Generation ist"

München - Dante erlebt beim FC Bayern eine Saison mit Höhen und Tiefen. Vor ein paar Wochen galt er noch als Innenverteidiger Nummer vier. Doch der Brasilianer hat seine Chance genutzt und sich nach den Verletzungen von Holger Badstuber und Medhi Benatia in der Startelf festgespielt. Vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Porto spricht er mit bundesliga.de über seine Ambitionen in der Königsklasse, warum er sich besonders auf diese Reise freut und zur Entwicklung seines Teams.

"Konstanz auf hohem Niveau ist das Schwerste"

bundesliga.de: Herr Dante, sind Sie erleichtert, im Viertelfinale der Champions League auf den FC Porto zu treffen und nicht auf Real Madrid oder Barcelona?

Dante: Vor der Auslosung galten der FC Porto und der AS Monaco als die vermeintlich leichteren Gegner, aber wir sollten die Portugiesen bloß nicht auf die leichte Schulter nehmen. Porto hat eine Mannschaft, die sehr kompakt agiert und für sein Leben kämpfen wird. Ich habe dieses Team mehrfach spielen sehen, und es ist richtig gefährlich. Es ist gespickt mit starken Einzelkönnern wie Jackson Martinez oder Quaresma, der im Mittelfeld die Fäden zieht und jederzeit für die Entscheidung sorgen kann. Auch Yacine Brahimi ist bei Standardsituationen besonders gefährlich. Insofern müssen wir höchst konzentriert spielen. Aber ich bin trotzdem mit diesem Los zufrieden, weil wir nach Portugal reisen. Ich spreche als Brasilianer ja portugiesisch und es ist für mich immer eine Freude diese Sprache zu hören (lacht).

bundesliga.de: Dem FC Bayern fehlen noch wichtige Akteure wie Arjen Robben, Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger oder David Alaba. Wie geht Ihre Mannschaft damit um?

Dante: Alle diese Spieler sind unheimlich wichtig. Aber uns bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam zu versuchen, diese Verluste als Mannschaft zu kompensieren. Diese Spieler würden jedem Team auf der Welt fehlen. Aber unsere große Stärke ist unser Kader, der stark genug ist, sowohl in der Breite als auch von der Qualität her, um weiterhin erfolgreich zu sein.