Als nächster Gegener in der Bundesliga kommt der SC Freiburg, für den Caligiuri insgesamt acht Jahre spielte
Als nächster Gegener in der Bundesliga kommt der SC Freiburg, für den Caligiuri insgesamt acht Jahre spielte
Bundesliga

Daniel Caligiuri: "Ich trete mit breiter Brust auf"

Augsburg - Nach einer durchwachsenen Premierensaison kommt Daniel Caligiuri in seinem zweiten Jahr beim VfL Wolfsburg immer besser in Fahrt. Bereits fünf Saisontore erzielte der 27-Jährige, zwei weitere Treffer gelangen ihm im DFB-Pokal. Der Lohn: ein Stammplatz im stark besetzten offensiven Mittelfeld des VfL.

"Wir waren kaum noch zu Hause"

Der Weg dorthin war steinig. Im Sommer 2013 wagte der in Villingen-Schwenningen geborene Caligiuri nach acht Jahren beim SC Freiburg den nächsten Schritt auf der Karriereleiter und wechselte nach Wolfsburg. Doch eine Sprunggelenksverletzung warf den Neuzugang in der Vorbereitung zurück. Am Ende kam er zwar auf 24 Bundesliga-Spiele, aber nur vier über 90 Minuten.

Im Interview mit bundesliga.de spricht Caligiuri über seinen derzeitigen Lauf, den kleinen Rückschlag in Augsburg und das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein am kommenden Wochenende.

bundesliga.de: Daniel Caligiuri, wie haben Sie die erste Niederlage im Jahr 2015 und das Ende der Serie von zuletzt elf ungeschlagenen Spielen verdaut?

Daniel Caligiuri: Wir wussten natürlich, dass wir irgendwann mal wieder eine Niederlage einstecken müssen. Dass wir nun gegen Augsburg verloren haben, ist sehr schade. Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig getan. Insgesamt war es sehr wenig von uns. Wir sind eigentlich gut in die zweite Halbzeit reingekommen und könnten auch das 1:0 machen, doch dann bekommen wir nach einem Elfmeter das Gegentor. Das ist ein bisschen bitter.

bundesliga.de: Ihr Teamkollege Kevin De Bruyne sprach von Müdigkeit nach den Reisestrapazen zuletzt. Macht sich langsam die Dreifachbelastung mit Bundesliga, Europapokal und DFB-Pokal bemerkbar?

Caligiuri: Wir waren sehr viel unterwegs, da hat er recht. Wir hatten jetzt vier Auswärtsspiele hintereinander. Wir waren nur auf Reisen und kaum zu Hause. Dadurch konnten wir kaum richtig trainieren. Müdigkeit gehört dann schon dazu.