Jubelt er auch gegen Frankfurt? Bayerns Superstar Arjen Robben erzielte in dieser Saison bereits zehn Bundesligatore
Jubelt er auch gegen Frankfurt? Bayerns Superstar Arjen Robben erzielte in dieser Saison bereits zehn Bundesligatore
Bundesliga

"... da muss man in Frankfurt gewinnen"

Der Freitag stand beim FC Bayern München zunächst ganz im Zeichen der Auslosung des Viertelfinals der Champions League, in dem kein geringer Gegner als Manchester United auf die Münchner wartet.

Doch schon kurz nach der Auslosung richtete sich der Blick beim deutschen Rekordmeister auf die Bundesliga. Dort wartet am 27. Spieltag das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (alle Partien vom Samstagnachmittag gibt's ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Das Ziel beim FCB heißt: Drei Punkte holen und die Tabellenspitze verteidigen. "Wir wollen Meister werden, und da muss man in Frankfurt gewinnen. Wenn wir Normalform zeigen, müsste das gelingen", sagte Kapitän Mark van Bommel.

In Frankfurt muss Trainer Louis van Gaal erneut auf Franck Ribery (Sprunggelenk) vezichten. Außerdem fallen die verletzten Mario Gomez (Muskelfaserriss) und Martin Demichelis (Knochenbrüche im Gesicht) aus. Dagegen kehrt Bastian Schweinsteiger nach abgesessener Gelb-Sperre zurück. Und auch Hamit Altintop ist nach einer starken Grippe wieder mit an Bord.

"Alles ist möglich"

Frankfurts Cheftrainer Michael Skibbe rechnet sich und seiner Mannschaft durchaus Chancen gegen die Bayern aus. "Der FC Bayern hat in den letzten vier Partien auch nicht überragend gespielt. Wenn wir gut ins Spiel kommen, dann ist alles möglich. Nur wenn Bayern das volle Leistungspotential abruft, dann haben wir kaum eine Chance", so Skibbe.

Die zuletzt angeschlagenen Christoph Spycher und Marco Russ werden dem Coach aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen. Dagegen fallen Aleksandar Vasoski (Knie-OP), Zlatan Bajramovic (Achillessehnen-OP), Ioannis Amanatidis (im Lauftraining nach Knie-OP), und Nikos Liberopoulos (Sprunggelenkverletzung) verletzt aus. Dazu muss Skibbe auch noch auf die gesperrten Stammkräfte Patrick Ochs, Maik Franz und Selim Teber verzichten.

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VfB Stuttgart - Hannover 96

Die Niederlage in Barcelona ist aufgearbeitet und der Fokus auf das Spiel am Samstag gegen Hannover gerichtet. Das ist die Botschaft, die Christian Gross bei der Pressekonferenz am Freitag verbreitete. "Jeder will etwas wiedergutmachen nach dem Spiel in Barcelona", sagte der Stuttgarter Cheftrainer. "Und natürlich wollen wir auch Revanche nehmen für die Niederlage gegen Hannover in der Hinrunde."

Personelle Veränderung könnte es möglicherweise im Angriff geben. "Vielleicht werden wir im Sturmzentrum etwas verändern", meinte Gross. "Ciprian Marica könnte eine Chance bekommen." Zudem ist der Einsatz von Christian Träsch fraglich, den derzeit noch eine Erkältung plagt.

"Wir dürfen uns nicht auf den zwei Siegen ausruhen"

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge strotzen die Hannoveraner geradezu vor Selbstvertrauen und wollen auch beim Gastspiel im "Ländle" etwas mitnehmen. "Wir dürfen uns nicht auf den zwei Siegen ausruhen und sind in Stuttgart nicht chancenlos", gibt sich Cheftrainer Mirko Slomka zuversichtlich. Damit dies gelingt, könne es für die Mannschaft nur heißen, "kämpferisch dagegen zu halten, sich Zweikämpfe zu suchen und diese anzunehmen."

Verzichten muss Slomka auf den brasilianischen Spielmacher Elson, der bis zum Saisonende vom VfB an die "Roten" ausgeliehen ist. Für Elson könnte Kapitän Arnold Bruggink in die Startelf rücken und die Rolle des Spielmachers übernehmen. Hanno Balitsch und Constant Djakpa stehen Slomka wieder zur Verfügung.

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Werder Bremen - VfL Bochum

Nach dem Europa-League-Aus will Werder Bremen schnell wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, denn die Ziele für diese Saison sind noch groß.

"Gegen Bochum wollen wir weitere drei Punkte für die Bundesliga einfahren und im Anschluss den Einzug ins DFB-Pokalfinale klar machen. Wir wissen was für eine tolle Atmosphäre in Berlin herrscht und werden dafür alles geben. Der Druck auf uns ist jetzt sicherlich noch etwas größer geworden", nimmt Rechtsverteidiger Clemens Fritz das Team in die Pflicht.

Erstmals seit Anfang Dezember steht Sebastian Boenisch nach langer Verletzungspause wieder im Aufgebot der Bremer. Aaron Hunt hingegen steht nicht im Kader der Werderaner: "Aaron hat muskuläre Probleme in der Wade und wird uns nicht zur Verfügung stehen", erklärte Bremens Chefcoach Thomas Schaaf auf der abschließenden Pressekonferenz.

"Wir sind voll konzentriert auf Bremen"

Nach zuletzt vier sieglosen Partien in Folge ist der VfL wieder bedrohlich nahe an die Abstiegsplätze geraten. Die aktuelle Situationen ist den Bochumern aber bewusst, ist sich Cheftrainer Heiko Herrlich sicher: "Jetzt haben wirklich alle begriffen, dass wir noch längst nicht gerettet sind. Wir wissen, dass die Situation ernst ist. Es herrscht eine positive Anspannung, wir sind voll konzentriert auf Bremen."

In Bremen muss Herrlich zwei gravierende Ausfälle kompensieren. Neben Milos Maric (Rotsperre) hat es am Donnerstag auch Mimoun Azaouagh erwischt, der sich im Training die Mittelhand brach und mindestens zwei Wochen ausfällt. Dazu darf Torhüter René Renno (Sportverbot nach allergischer Reaktion) immer noch nicht zu seinen Handschuhen greifen. Dafür könnte Diego Klimowicz erstmals seit Wochen wieder zum Kader gehören.

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1. FC Nürnberg - 1899 Hoffenheim

Der "Club" will auch gegen Hoffenheim punkten und nach zuletzt vier ungeschlagenen Spielen in Serie in der Erfolgsspur bleiben.

"Man merkt, dass wir wieder eine Mannschaft sind", verdeutlicht Dennis Diekmeier im Interview auf CLUBtv, "jeder kämpft für jeden, wir haben wieder Spaß. So muss das sein!"

Verzichten müssen die Gastgeber auf die Dienste von Albert Bunjaku. Der Torjäger fällt mit Adduktorenproblemen aus. Ebenfalls nicht dabei sind Breno (Kreuzbandriss) und Christian Eigler (Schienbeinverletzung).

"Unser Ziel", verdeutlicht FCN-Trainer Dieter Hecking, "ist es, immer zu gewinnen. Aber wie immer wird der Gegner etwas dagegen haben." Das gelte auch für 1899 Hoffenheim, das "wir nicht an den aktuellen Ergebnissen messen dürfen", so Hecking: "Die individuelle Qualität ist sehr hoch! Wir müssen sie so empfangen wie die Bayern oder Bayer Leverkusen!"

Nicht mehr unten reinrutschen

"Es geht jetzt darum, wieder Punkte zu sammeln. Wir wollen aus Nürnberg etwas Zählbares mitnehmen", sagte 1899-Cheftrainer Ralf Rangnick mit Blick auf die Partie beim Tabellen-15. Mit einem Sieg am Samstag könne man alles klar machen, um nicht doch noch in die Abstiegszone zu geraten.

Andreas Beck kehrt nach seinem Innenbandriss wieder in den Kader zurück. Auch Andreas Ibertsberger ist nach Oberschenkelproblemen wieder einsatzbereit. Kapitän Per Nilsson fällt dagegen sicher aus. Der Schwede hat Probleme am Innenband des Knies. Demba Ba und Chinedu Obasi sind ebenfalls noch keine Option für Nürnberg. Luiz Gustavo könnte dagegen in die Anfangsformation zurückkehren und gemeinsam mit Tobias Weis im Mittelfeld auflaufen. Rangnick: "Das sind gute Voraussetzungen."

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