München - Am 12. Juni eröffnen Gastgeberland Brasilien und Kroatien die FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Rio de Janeiro. 32 Mannschaften kämpfen dann um die begehrteste Trophäe der Fußballwelt. Alle Infos rund um die WM und die Bundesliga-Stars, die dort auflaufen (Weltkarte), erfahren Sie im Countdown-Ticker von bundesliga.de

22:50 Uhr: Die englische Nationalmannschaft ist elf Tage vor ihrem ersten WM-Spiel noch auf der Suche nach ihrer Form. Die Three Lions mussten sich im zweiten Test für die Endrunde in Brasilien im Duell der WM-Teilnehmer in Miami gegen Ecuador mit einem 2:2 (1:1) begnügen.

Für den Weltmeister von 1966 trafen im Sun Life Stadium Stürmerstar Wayne Rooney (29.) und Rickie Lambert (51.), Enner Valencia (8.) und der eingewechselte Michael Arroyo (70.) erzielten die Treffer für das Team aus Ecuador. Ab der 78. Minute spielten beide Seiten nur noch mit zehn Mann, da Antonio Valencia und Raheem Sterling die Rote Karte gesehen hatten. Bei Ecuador stand Bundesliga-Profi Carlos Gruezo vom VfB Stuttgart in der Startelf.

Sorgen bereitete Nationaltrainer Roy Hodgson Alex Oxlade-Chamberlain, der verletzt ausgewechselt wurde (63.). England schließt die Vorbereitung in Miami am Samstag (22:45 Uhr) mit einem Test gegen Ecuadors WM-Gruppengegner Honduras ab.

22:43 Uhr: Die italienische Nationalmannschaft hat sich bei ihrer Generalprobe für die WM-Endrunde in Brasilien blamiert. Gegen Außenseiter Luxemburg kam der viermalige Weltmeister in Perugia nur zu einem 1:1 (1:0) und konnte wie bereits beim 0:0 gegen Irland in der Vorwoche keine Euphorie entfachen.

Claudio Marchisio hatte das Team von Nationaltrainer Cesare Prandelli früh in Führung gebracht (9.), kurz vor Spielschluss markierte Maxime Chanot den Ausgleich für den Fußball-Zwerg (85.). Bei den Italienern kam BVB-Neuzugang Ciro Immobile nicht zum Einsatz, der Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli fehlte wegen einer Mandelentzündung mit Fieber. Der 33-Jährige soll laut Mitteilung des Verbandes aber am Donnerstag mit der Mannschaft von Rom nach Brasilien aufbrechen.

Mit an Bord wird auch Torhüter Antonio Mirante sein. Er steht zwar nicht im 23er-WM-Kader von Nationalcoach Cesare Prandelli, doch aufgrund einer Rippenverletzung von Schlussmann Salvatore Sirigu nimmt der Coach Mirante zur Sicherheit mit nach Südamerika.

22:34 Uhr: Die Nationalmannschaft Algeriens hat in ihrem letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft in Brasilien einen positiven Abschluss der Vorbereitung gefeiert. Beim 2:1 (1:1) gegen Rumänien erzielten Nabil Bentaleb (21.) und El Arbi Hillel Soudani (65.) die Tore für das Team von Trainer Vahid Halilhodzic. Alexandru Chipciu (27.) hatte zwischenzeitlich für Rumänien ausgeglichen, bei dem Alexandru Maxim vom VfB Stuttgart in der Startelf stand.

Am Samstag hatte Algerien in einem Test Armenien mit 3:1 (3:0) geschlagen. Bei der WM treffen die Nordafrikaner in der Gruppe H auf Belgien, Südkorea und Russland. Sie sind auch ein möglicher Achtelfinalgegner der deutschen Nationalmannschaft, die in der Parallelgruppe G spielt.

22:27 Uhr: Vizeweltmeister Niederlande hat dank Arjen Robben im abschließenden Testspiel vor der Abreise zur WM nach Brasilien ein Erfolgserlebnis gefeiert. Der Offensivspieler des Deutschen Meisters Bayern München erzielte beim 2:0 (1:0) gegen Wales in Amsterdam zunächst das Führungstor (32.), den zweiten Treffer durch Jeremain Lens bereitete er dann mustergültig vor (76.).

Wie schon beim Test gegen den deutschen Gruppengegner Ghana (1:0) tat sich die Mannschaft von Bondscoach Louis van Gaal aber lange Zeit äußerst schwer, auch wenn Robben (9. und 25.) und Robin van Persie (41.) weitere gute Möglichkeiten besaßen. Der Schalker Klaas-Jan Huntelaar wurde in der 78. Minute eingewechselt. Bei Wales fehlte Topstar Gareth Bale von Champions-League-Sieger Real Madrid.

18:04 Uhr: Nationaltrainer Didier Deschamps setzt im Kampf um die WM-Teilnahme des am Rücken verletzten französischen Superstars Franck Ribery weiter auf den Faktor Zeit. Auch wenn der Mittelfeldspieler am Sonntag nicht wie erhofft im letzten Testspiel gegen Jamaika auflaufen können sollte, will der 45 Jahre alte Coach weiter auf Riberys rechtzeitige Rückkehr setzen.

"Die Absicht ist nach wie vor, dass er am Sonntag einsatzbereit ist. Das ist keine Deadline, das ist ein Ziel", sagte Deschamps. Europas Fußballer des Jahres Ribery laboriert an chronischen Rückenbeschwerden und absolvierte auch am Mittwoch nur ein individuelles Trainingsprogramm. Der Offensivspieler von Bayern München konnte wegen seiner Verletzung zuletzt weder beim 4:0 der Franzosen gegen Norwegen noch gegen Paraguay (1:1) dabei sein.

Auf die Frage, ob ein Fehlen Riberys im Spiel gegen Jamaika dessen WM-Aus bedeutete, reagierte Deschamps gereizt: "Mir gefällt das nicht. Fragen Sie mich zu gegebener Zeit. Alles ist im Bereich des Möglichen. Heute habe ich keinen Grund zu sagen, dass dies der Fall wäre."

12:46 Uhr: Deutschlands Gruppengegner Portugal zittert weiter mit dem Oberschenkel der Nation: Für Superstar Cristiano Ronaldo wird das erste Gruppenspiel zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Weltfußballer Ronaldo posierte zwar bei einem seiner letzten Social-Media-Einträge lächelnd in einem Pool und twitterte "Relaxing time", doch entspannt ist man im Lager der Portugiesen nicht. Ronaldos hartnäckige Probleme im linken Oberschenkel schließen einen Ausfall des Ausnahmestürmers im ersten WM-Spiel gegen die DFB-Elf nicht mehr aus.

Portugals Nationaltrainer Paulo Bento betonte bereits, kein allzu großes Risiko eingehen zu wollen: "Es geht hier um den Menschen, der gesund werden muss, nicht um den Fußballer, der spielen muss." Im Länderspiel in der Nacht von Freitag auf Samstag in Foxborough/USA gegen Mexiko dürfte Bento noch einmal für den Ernstfall testen. Beim müden 0:0 gegen Griechenland zeigte sich bereits, dass der EM-Halbfinalist von 2012 ohne seinen Superstar in der Offensive kaum Durchschlagskraft entwickelt.

11:51 Uhr: Bundestrainer Joachim Löw spricht im Interview der über seine Gedanken vor dem Schlafengehen, die Vormachtstellung der spanischen Elf und seinen Offensiv-Star Marco Reus und dessen ideale Position. Ist es nun Linksaußen oder hinter der Spitze? Löw meint: "Er kann beides. Bei uns hat er zumeist links gespielt, da waren wir immer sehr zufrieden. Ein Spieler mit seinen Fähigkeiten kann aber immer auch zentral spielen. Nur in allervorderster Front kommt er meiner Einschätzung nach nicht so gut zur Geltung. Für ihn ist es besser, wenn er etwas aus der Tiefe kommen kann. Zentral ja, aber nicht als alleinige vorderste Spitze, sondern dahinter."

10:27 Uhr: Nationalspieler Marco Reus fliegt nach einer starken Saison bei Borussia Dortmund am Samstag mit ganz breiter Brust zur WM nach Brasilien. Er sehe sich "als Spieler der Kategorie, für die es keine Grenzen nach oben gibt. Ich habe in den vergangenen ein, zwei Jahren eine gute Entwicklung genommen. Noch bin ich aber nicht da, wo ich mal sein kann", sagte der Mittelfeldspieler im Sport-Bild-Interview.

Zuletzt hatte sein Nationalelf-Kollege Mesut Özil erklärt, dass er gerne Weltfußballer Cristiano Ronaldo ablösen würde. "Was Mesut betrifft, hat er sicherlich die Klasse, um Ronaldo Konkurrenz zu machen. Ich denke jedoch, dass auch ich diese Qualität in mir habe", sagte der 25 Jahre alte Reus. Er sei aber "nicht gerade der Typ, der die großen Sprüche klopft. Und ich bin generell mit solchen Vergleichen vorsichtig."

9:30 Uhr: Bosnien mit Vorlagengeber Sejad Salihovic, Emir Spahic, Sead Kolasinac und Vedad Ibisevic zeigt sich weiter in WM-Form. Mit 1:0 siegte der WM-Debütant in Chicago über Mexiko.

7:56 Uhr: Ohne Sokratis von Borussia Dortmund hat sich die griechische Nationalmannschaft im vorletzten Test vor der WM in Brasilien 0:0 von Nigeria getrennt. In Chester/Pennsylvania hatten die Griechen einige Chancen, scheiterten aber immer wieder an Nigerias Torhüter Vincent Enyeama. Beide Teams bestreiten noch je einen abschließenden Test, bevor sie die Reise nach Brasilien antreten. Griechenland trifft Freitag in Harrison/New Jersey auf Bolivien, Nigeria tritt am Samstag gegen den deutschen WM-Gruppengegner USA in Jacksonville/Florida an.

7:11 Uhr: Mit den traditionellen bunten Glücksbändchen von Bahia, aber auch unter starken Sicherheitsvorkehrungen hat der erste Vorrundengegner von Gastgeber Brasiliens das Land der Fußball-WM erreicht. Als dritter WM-Starter nach Australien und Iran traf das Team von Niko Kovac, Nationaltrainer und ehemaliger Bundesliga-Profi, neun Tage vor dem WM-Eröffnungspiel gegen die Selecao ein.

Während die Kroaten in Praia do Forte, gut 370 Kilometer die Küste hoch nördlich vom deutschen Team Quartier bezogen, schlug die iranische Delegation ebenfalls am Dienstag in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen von Sao Paulo ihre Zelte auf. Kroatien trifft in der Gruppe A auf Brasilien, Mexiko und Kamerun. Gegner des Iran in der Gruppe F sind Argentinien, Nigeria sowie Bosnien-Herzegowina.

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