Costa Rica im Porträt

Geschichte des Fußballs in Costa Rica:

Im frühen 20. Jahrhundert fand der Fußball seinen Weg nach Costa Rica. Schnell wurde ein offizieller Verband gegründet (1921). Im selben Jahr absolvierte die Nationalmannschaft ihr erstes offizielles Länderspiel, das mit 7:0 gegen El Salvador gewonnen wurde. Sechs Mal wurden "Los Ticos" Zentralamerikameister - nur Mexiko und die USA sind erfolgreicher in der CONCACAF. Die nationale Primera Division existiert bereits seit 1921. Rekordmeister ist der CD Saprissa mit 30 Meistertiteln. Es folgen LD Alajuelense (29) und CS Herediano (23).

WM-Geschichte:

Star und Trainer:

Er war erst 18 Jahre alt, da machte Bryan Ruiz bereits in der heimischen Primera Division von sich reden. Der Wechsel nach Europa gelang 2006, als der KAA Genk ihn nach Belgien holte. Als er sich zum Topscorer des Teams mauserte, klopften schnell Europas Topclubs an. Und so wechselte Ruiz im Sommer 2009 zu Twente Enschede. Er verhalf dem Team zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte. 2011 ging er zum FC Fulham, wo er allerdings weniger auffallen konnte. Aktuell spielt Ruiz auf Leihbasis beim PSV Eindhoven. 19 Stationen in 30 Jahren: Jorge Luis Pinto ist viel herumgekommen in seiner Trainerlaufbahn. Er trainierte viele Vereine in Costa Rica, Kolumbien, Peru und Venezuela. In allen Ländern feierte er große Erfolge und holte mehrere nationale Titel. Seine ersten Erfahrungen als Nationalcoach sammelte er von 2004 bis 2005, als er Costa Rica zum ersten Mal trainierte. Später coachte er die kolumbianische Nationalelf (2007-2008). Erst 2011 kehrte er auf den Nationaltrainerposten in Costa Rica zurück und brachte dem Land die vierte WM-Teilnahme überhaupt.

Costa Rica und die Bundesliga: