Schuss ins Glück: Chicharito erzielt sein 15. Saisontor und das vorentscheidenden 2:0 für Bayer Leverkusen beim Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg - © imago / foto2press
Schuss ins Glück: Chicharito erzielt sein 15. Saisontor und das vorentscheidenden 2:0 für Bayer Leverkusen beim Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg - © imago / foto2press
Bundesliga

Chicharito: "Das Wichtigste ist, dass ich spiele"

Leverkusen - Nach seinen Länderspieleinsätzen für die mexikanische Nationalmannschaft kam Chicharito erst kurz vor dem Spiel von Bayer 04 Leverkusen gegen den VfL Wolfsburg (zum Spielbericht) zurück nach Deutschland. In der Partie kam der Angreifer in der 61. Minute von der Bank und trug mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich zum 3:0-Endstand bei. Im exklusiven Interview mit bundesliga.de spricht Chicharito über das Spiel und warum es bei ihm in dieser Saison so gut läuft.

"Ich wollte mein Bestes geben"

bundesliga.de: Chicharito, Sie haben Ihr 25. Tor im 35. Spiel erzielt. Letzte Saison trafen Sie neun Mal. Was ist passiert? Warum…

Chicharito: …(unterbricht) weil ich spiele (lacht)! Die Tatsache, dass ich spiele ist die einzige Antwort, die ich auf diese Frage geben kann.

bundesliga.de: Inwiefern hilft da die Umgebung? Sind Sie glücklich darüber, in der Bundesliga zu spielen?

Chicharito: Klar spielt das Umfeld eine Rolle. Aber das Wichtigste ist, dass ich spiele. Ich habe immer gesagt, dass es mir in erster Linie darum geht, auf dem Platz zu stehen und nicht darum, Tore zu schießen. Glücklicherweise habe ich auch getroffen, wenn ich bei anderen Teams von der Bank kam. Aber das Entscheidende ist, dass ich hier häufig von Beginn an spiele. Der Trainer gibt mir das Gefühl sehr wichtig zu sein, dass ich eine wichtige Rolle in der Mannschaft spiele und dass ich zum Erfolg der Mannschaft und des Clubs beitragen kann. Wie gesagt, für mich ist es einfach schön, dass ich viel auf dem Platz stehe. Denn Fußball zu spielen ist das, was ich am liebsten tue und ich denke, die meisten Menschen auf der Welt haben mehr gute als schlechte Zeiten, wenn sie das tun, was sie am liebsten tun.

- © imago / Huebner