Stuttgart - Am kommenden Donnerstag tritt der VfB in der UEFA Europa League beim spanischen Gruppengegner Getafe CF an. Auf welche zuletzt verletzten oder angeschlagenen Spieler Cheftrainer Jens Keller in dieser Partie wieder bauen kann, ist derzeit noch nicht ganz absehbar, denn hinter vielen Namen stehen nach wie vor Fragezeichen.

Auf einem guten Weg scheint derzeit Linksverteidiger Arthur Boka zu sein, dessen Bluterguss am Knie am abklingen ist. Mannschaftskapitän Matthieu Delpierre, Philipp Degen sowie Daniel Didavi arbeiten dagegen weiterhin unter Hochdruck am Comeback.Ob es für den ein oder anderen schon für Donnerstag reicht, ist aber noch offen.

Klarheit herrscht dagegen leider bei Stefano Celozzi. Der Rechtsverteidiger zog sich bei der 0:2-Niederlage beim VfL eine Zerrung im Oberschenkel zu und wird definitv nicht für das Auswärtsspiel in Getafe zur Verfügung stehen.

Regeneration statt Training am Montag

Bei Georg Niedermeier (Bänderdehnung), Ciprian Marcia (Adduktorenbeschwerden) und Pavel Pogrebynak, den Sprunggelenksprobleme plagen, werden erst die kommenden Tage zeigen, ob sie in Spanien wieder mitwirken können. Auch Khalid Boulahrouz ist derzeit noch fraglich. Der Innenverteidiger hat erneut muskuläre Probleme.

Aufgrund dieser Vielzahl von verletzten, beziehungsweise angeschlagenen Spielern, wie beispielsweise auch Serdar Tasci, Zdravko Kuzmanovic und Christian Gentner, die allesamt trotz Blessuren auf die Zähne bissen und in Wolfsburg spielten, findet am morgigen Montag kein öffentliches Mannschaftstraining statt. Stattdessen wird im regenerativen Bereich gearbeitet werden, damit sich die die Lücken im Kader möglichst schon bald schließen und auch schnell klar wird, wer letztlich in Getafe einsatzfähig ist.