Darmstadt - Den ersten Auswärtssieg der Saison beim SV Darmstadt 98 verdankt der VfL Wolfsburg Joker Daniel Caligiuri, der beim Siegtor erst zum zweiten Mal am Ball war.

Nach dem Spiel stellte sich der Torschütze den Fragen, sprach über seine Einwechslung und das anstehende Spiel gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal.

Frage: Daniel Caligiuri, Sie wurden eingewechselt und haben sofort getroffen... Was ist das für ein Gefühl?

Daniel Caligiuri: Das war glaube ich das erste Mal, dass ich mit dem zweiten Ballkontakt gleich ein Tor gemacht habe. Es ist natürlich ein super Gefühl , gleich so entscheidend der Mannschaft zu helfen.

"Klar will ich von Anfang an spielen"

Frage: Macht es einen Unterschied, ob Sie von Beginn an spielen oder eingewechselt werden?

Caligiuri: Ich bin immer voll bei der Sache, auch wenn es nur 15 Minuten Einsatz sind. Für mich ist es selbstverständlich, immer voll da zu sein.

Frage: Und es macht Ihnen nichts aus, zunächst auf der Bank zu sitzen?

Caligiuri: Klar will ich von Anfang an spielen und sitze nicht gerne auf der Bank. Aber wir haben in der Offensive so viel Qualität, da passt das schon. Und es kommen ja jetzt noch einige schwere Spiele auf uns zu.

Frage: Ist Ihnen ein eigener Treffer wichtig?

Caligiuri: Vor allen Dingen macht es Spaß, in unserer Mannschaft zu spielen und so gute Partner in der Offensive zu haben. Das ist für jeden Fußballer eine tolle Sache.

"Gegen Bayern wird es ein ganz anderes Spiel"

Frage: War es das erwartet schwere Spiel gegen Aufsteiger Darmstadt?

Caligiuri: Es war ein sehr schweres Spiel hier, aber wir waren darauf vorbereitet. Der Trainer hatte uns vorher super eingestellt und wir haben kämpferisch mitgehalten. Der Platz ist natürlich anders, als in anderen Stadien. Der Halt ist nicht so gut und der Ball ist wegen der Feuchtigkeit schnell gelaufen. Wir haben uns aber gut darauf eingestellt und in der zweiten Halbzeit den Druck und das Tempo erhöht.

Frage: Was nehmen Sie aus dem Spiel mit in das Pokal-Spiel gegen den FC Bayern München?

Caligiuri: Gegen die Bayern wird es ein ganz anderes Spiel. Wir müssen die Bayern von Anfang an ärgern und dagegenhalten. Wir sind der Titelverteidiger und haben ein Heimspiel. Da können wir schon selbstbewusst ins Spiel gehen. Unser Ziel ist es, nach Berlin zu fahren.

Aus Darmstadt berichtet Alexander Dionisius