Jürgen Klopp ist mit dem BVB mit drei Siegen in die Saison gestartet
Jürgen Klopp ist mit dem BVB mit drei Siegen in die Saison gestartet
Bundesliga

BVB will Frankfurts Partykiller sein

Frankfurt - Mit dem Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund endet der 4. Spieltag möglicherweise spektakulär - zumindest, wenn sich die Spieler an der vergangenen Saison orientieren.

Klopp: "Treten gegen eine Rieseneuphorie an"

Das hoch emotionale 3:3 hat BVB-Trainer Jürgen Klopp nicht vergessen. Es fühle sich immer noch "wie verloren" an, sagte der 46-Jährige angesichts der damals zweimaligen Führung seiner Elf.



Diesmal will der Vizemeister, der den vierten Sieg anstrebt und auswärts seit dem 9. März (1:2 bei Schalke 04) ungeschlagen ist, den Partykiller geben (ab 17 Uhr im Live-Ticker). "Wir treten gegen eine Rieseneuphorie an, aber kommen auch mit der Ambition nach Frankfurt, drei Punkte zu holen", sagte Klopp.

Nach dem geglückten Europapokal-Comeback mit zwei anstregenden englischen Wochen beklagt Frankfurts Trainer Armin Veh eine Reihe angeschlagener Spieler. Vor allem ein Ausfall von Torgarant Alexander Meier, der gegen Qarabag mit einer Oberschenkelblessur raus musste, wäre ein Dämpfer. Hinter seinem Einsatz steht genauso ein Fragezeichen wie hinter dem von Sebastian Rode.

Veh ist vor dem straffen Programm der Eintracht ein bisschen bange. "Bisher haben wir immer gehofft, dass wir einen Vorteil haben, wenn unsere Gegner international spielen und die englischen Wochen in den Beinen haben. Jetzt haben wir die Situation umgedreht. Der Gegner konnte sich in Ruhe vorbereiten, während wir gespielt haben. Aber wir freuen uns natürlich trotzdem auf das Spiel."

"Das wird heftig"



Personell gibt es beim BVB keine Neuigkeiten. Ilkay Gündogan und Lukasz Piszczek stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Ob und in welchem Umfang die Startelf verändert wird, ist spekulativ. Sokratis, Sven Bender und Pierre-Emerick Aubameyang könnten ins Team rotieren.

Eintrachts Mittelfeldspieler Johannes Flum erwartet indes vom im Gegensatz zu den Hessen ausgeruhten Champions-League-Finalisten aus Dortmund den gewohnten "Hochgeschwindigkeits-Fußball. Das wird wieder heftig", betonte er.




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