Dortmund - Kontinuität in allen Bereichen: Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Sportdirektor Michael Zorc vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Damit besitzen nun alle Verantwortlichen - von Hans-Joachim Watzke, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, bis zu Cheftrainer Jürgen Klopp - gleich lang datierte Arbeitspapiere. Das Führungstrio betonte einmal mehr die große Harmonie in der internen Zusammenarbeit.

"Michael Zorc ist federführend für unsere Transferpolitik verantwortlich, und er hat nachhaltig bewiesen, dass diese Aufgabe bei ihm in den richtigen Händen liegt", lobte Watzke die Arbeit des dienstältesten Sportdirektors der Liga, der dieses Amt seit 1998 bekleidet und zuvor als Spieler mit der Borussia aktiv war, für die von 1981 an in der Bundesliga auflief und mit 463 Einsätzen im Oberhaus ihr Rekordspieler ist. 131 Bundesliga-Tore werden nur von Manfred Burgsmüller übertroffen.

"Jeder kann sich auf den anderen verlassen"

"Dass die Zusammenarbeit mit Aki Watzke und Jürgen Klopp außerordentlich viel Spaß macht, ist sekundär", sagte Zorc, dem es noch wichtiger ist, "dass hier eine große Vertrauensbasis geschaffen worden ist. Jeder kann sich auf den anderen verlassen."

Ähnlich formulierte es Jürgen Klopp, der seit 2008 beim BVB ist: "Man kann auch erfolgreich sein, wenn man sich nicht so gut versteht, aber es macht die Sache einfacher. Ich hätte es nicht erwartet, dass eine so harmonische Zusammenarbeit bei einem so großen Verein überhaupt möglich sein könnte."

Innerhalb von zwei Gesprächsrunden hatten Watzke und Zorc Einigung erzielt. Die erste war konzeptioneller Art, in der zweiten wurden die Rahmenbedingungen fest gezurrt.