Dortmunds Tamas Hajnal (l., hier gegen Alexander Iashvili) spielte in der Saison 2007/08 beim KSC
Dortmunds Tamas Hajnal (l., hier gegen Alexander Iashvili) spielte in der Saison 2007/08 beim KSC
Bundesliga

BVB jubelt im Wildpark

bundesliga.de präsentiert die Übersicht der späteren Dienstagsspiele:

Karlsruher SC - Borussia Dortmund 0:3 (0:2)

Borussia Dortmund hat sicher das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht und vor dem Revierderby am Samstag gegen Schalke 04 überzeugt. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp setzte sich in der zweiten Pokal-Hauptrunde mit 3:0 (2:0) beim Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC durch.

"Doppelpack" von Barrios

Der Ägpyter Mohamed Zidan (3.) und Welttorjäger Lucas Barrios mit seinem ersten "Doppelpack" für den BVB (22. und 51.) führten die Borussia zum souveränen Erfolg. Allerdings zeigten die Dortmunder in der Defensive einige Schwächen. Abspielfehler und Unstimmigkeiten brachten Klopp an der Außenlinie immer wieder in Rage.

Nach der frühen Führung durch Zidan geriet die Borussia kurzzeitig in Gefahr. Doch Alexander Iashvili (7.) sowie des ehemaligen Dortmunders Christian Timm und Lars Stindl (9.) konnten gute Chancen für die Gastgeber nicht nutzen.

BVB ohne Dede und Bender

Nach dem Seitenwechsel sorgte Barrios mit seinem Kopfball nach einer Flanke von Tamas Hajnal für die Entscheidung. Hajnal selbst traf an alter Wirkungsstätte mit einem abgefälschten Freistoß nur die Latte (32.) und scheiterte zudem an KSC-Keeper Markus Miller (61.).

Die Borussia musste ohne den Brasilianer Dede und Sven Bender auskommen. Dede fehlte wegen einer Muskelverletzung, Bender war durch einen Virusinfekt gehandicapt.

TuS Koblenz - Energie Cottbus 4:2 (2:2, 1:1) n.V.

TuS Koblenz steht erstmals seit 30 Jahren im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Rheinländer, die damals noch unter TuS Neuendorf formierten, setzten sich mit 4:2 (2:2, 1:1) nach Verlängerung gegen Energie Cottbus durch.

Emil Jula (9.) hatte den Bundesliga-Absteiger aus der Lausitz mit 1:0 in Führung geschossen, bevor Zoltan Stieber (14.) und Everson (52.) die Wende gelang. Dennis Sörensen (79.) sorgte für den Ausgleich, erneut Everson (104.) und Tom Geißler (120.+1) machten schließlich für Koblenz alles klar.

Im Bemühen um Wiedergutmachung für die 1:5-Pleite im Punktspiel am vergangenen Freitag in Paderborn startete Cottbus vielversprechend und kam durch einen Konter zum überraschenden Führungstreffer.

Jula scheitert am Pfosten

Ein beherzter Schuss von Stieber aus spitzem Winkel sorgte für den Ausgleich. Doch danach verkrampften beide Mannschaften. Zwar zeigten die Teams kämpferisch vorbildlichen Einsatz, doch spielerische Akzente blieben Mangelware.

Erst in der zweiten Halbzeit erhöhte Koblenz den Druck und agierte im Stile einer Heimmannschaft. Das 2:1 durch Everson, der den Ball nach einem Eckball aus kurzer Distanz über die Torlinie stocherte, war zu diesem Zeitpunkt die logische Folge. In der Schlussphase setzten die Gäste alles auf eine Karte, doch Jula traf nur den Außenpfosten. Besser machte es Sörensen mit einem Kopfball und sorgte für neue Hoffnung im Cottbuser Lager.

Rot Weiss Ahlen - SpVgg Greuther Fürth 2:3 (1:1, 0:0) n.V.

Auch ohne den beurlaubten Trainer Stefan Emmerling hat Rot Weiss Ahlen die Wende nicht geschafft. Zwei Tage nach der Trennung schieden die Westfalen mit 2:3 (1:1, 0:0) nach Verlängerung gegen die SpVgg Greuther Fürth aus.

Christopher Nöthe erzielte in der 61. Minute die Führung für die Franken. Der vom neuen Ahlener Trainer Andreas Zimmermann eingewechselte Nachwuchsspieler Luka Tankulic erzwang mit dem 1:1 die Verlängerung (87.), profitierte aber von einem groben Schnitzer von Fürths Keeper Stephan Loboue. Nach dem 2:1 erneut durch Tankulic (93.) glich Youssef Mokthari (98.) aus. Nicolai Müller sorgte in der 120. Minute für die Entscheidung.

Nöthe trifft erneut

Die Gastgeber waren sehr bemüht und engagiert, bestimmten in der ersten Halbzeit auch das Spiel. Die Fürther brachten die durchdachteren Aktionen zustande, waren aber lange Zeit nicht zielstrebig genug.

Zunächst scheiterte Edgar Prib mit einem 20-Meter Freistoß an Torhüter Sascha Kirschstein (57.). Dann nutzte Nöthe, der schon beim 4:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen am vergangenen Sonntag zwei Mal getroffen hatte, einen Abwehrspieler der Ahlener. Nach einem Zuspiel von Bernd Nehrig konnte der Ex-Dortmunder den Ball völlig unbedrängt über die Linie bugsieren.

Spielbericht: VfL Bochum - FC Schalke 04

Spielbericht: FC Bayern - Rot-Weiß Oberhausen

Die Vorabend-Partien am Dienstag

Die Stimmen zu den Dienstagsspielen