Köln - Dass der BVB dem FC Bayern das Leben sehr schwer machen kann, haben die Westfalen schon oft genug bewiesen - selbst auswärts in München.

Einige Profis der Schwarz-Gelben drehen den FCB sogar meist besonders auf.

Marco Reus war in seinen zehn Bundesliga-Spielen gegen die Bayern im Schnitt alle 104 Minuten an einem Tor beteiligt. Damit ist er gegen Bayern leicht effektiver als gegen alle anderen Gegner - 105 Minuten für eine Torbeteiligung. Das hört sich nicht imposant an, aber andere Bundesliga-Spieler bekommen ihre PS gegen Bayern fast gar nicht auf die Straße und sind gegen die Münchner viel uneffektiver als sonst. Für Reus spielt es keine Rolle, ob es gegen Bayern geht oder nicht.

Shinji Kagawa hat im BVB-Trikot vier Mal gegen den FC Bayern gespielt und immer gewonnen: drei Mal in der Bundesliga, ein Mal im Pokal. Das macht in der Bundesliga einen optimalen Punkteschnitt von 3 pro Spiel. Ging es nicht gegen Bayern, holte der Japaner "nur" 2,1 Punkte pro Spiel.

Lukasz Piszczek hat gegen Franck Ribery sehr gute 57 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen, gegen alle anderen Spieler kommt er auf 54 Prozent. Kevin Großkreutz hat den Bayern in den letzten Jahren nicht nur verbal Paroli geboten, sondern auch auf dem Platz. Er hat eine klar positive Bundesliga-Bilanz gegen die Bayern: fünf Siege, ein Remis, drei Niederlagen.

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