Nünrbreg - Albert Bunjaku hat am Dienstag zum ersten Mal seit seinem Ausfall vor einem knappen halben Jahr (Knorpelschaden) wieder im Kreise der Mannschaft an der Life-Kinetik-Einheit teilgenommen.

"Ich darf zwar noch nicht alles mit machen", sagt der Schweizer Stürmer, "aber es ist ein tolles Gefühl, dass ich heute mit der Mannschaft trainieren durfte". Der 27-Jährige macht gute Fortschritte in der Reha: "Ich werde ab jetzt ab und zu mit unserem Fitness-Coach laufen gehen und wenn es klappt auch wieder bei der Life-Kinetik mitmachen. Es wird allerdings noch dauern, ehe ich ins normale Mannschaftstraining einsteige."

Traum vom Kurzeinsatz am Saisonende

Bunjaku erhält viel Unterstützung bei seinem Weg zurück auf den Fußballplatz: Seine Familie hilft ihm, wo sie kann: "Anfangs war das sehr wichtig, inzwischen habe ich mich mehr dran gewöhnt. Auch der Trainer und Martin Bader geben mir ein gutes Gefühl und sagen mir immer wieder, dass ich alle Zeit der Welt habe."

Derzeit absolviert der 27-Jährige einen Achtstunden-Tag am Valznerweiher: "Reha, Kraftraining, laufen gehen, Pflege, Behandlung, das alles nimmt viel Zeit in Anspruch. Fast noch mehr als ich normalerweise brauche. Aber ich habe ein Ziel, auf das ich hinarbeite." Wann er allerdings wieder im easyCredit-Stadion sein Trikot überziehen darf, steht noch in den Sternen. "Ich habe keinen Druck", sagt Albert. "Ein Traum wäre es, wenn es in dieser Saison noch einmal für fünf Minuten klappen würde."