Gelsenkirchen/Frankfurt - "Integration. Gelingt spielend." – unter diesem Motto steht die bundesweite Kampagne der Bundesliga-Stiftung, die beim Supercup in Gelsenkirchen zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund gestartet wurde. Mit rund 500.000 Euro begünstigt sie zahlreiche Projekte, deren Schwerpunkte von Sprachförderung über allgemeine Sozialkompetenzbildung bis hin zur Unterstützung bei der Ausbildungs- und Berufswahl von Menschen mit Migrationshintergrund reichen.

"Die Bundesliga beweist Woche für Woche, dass Integration spielend gelingen kann. Auf dem Platz. Aber auch auf den Rängen, wo Herkunft oder Religion nicht im Vordergrund stehen. Neben der konkreten Unterstützung von Integrationsprojekten wollen wir die mediale Strahlkraft der Bundesliga nutzen, um für das Thema Integration und Miteinander im Allgemeinen weiter zu sensibilisieren", sagt Tom Bender, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung.

Eigener TV-Spot und Webseite

Für die aktuelle Saison sind als weitere Projekte ein Aktionstag im Frühjahr 2012 sowie die Eröffnung neuer Standorte des Projekts "Lernort Stadion" geplant. Dazu unterstützt die Kampagne bereits einige größere Förderprojekte wie zum Beispiel "KIDsmiling", "Fußball trifft Kultur", die Internationale Woche gegen Rassismus oder auch die Ausbildungsinitiative "Joblinge" für benachteiligte Jugendliche, die weiter ausgebaut werden sollen.

Zudem begleitet ein TV-Spot das gesamte Thema Integration medial. Er ist ab dem 12. August bei den Liga-Partnern ARD, Sky und Sport1 und online zu sehen. Außerdem gibt es Print-Anzeigen und eine eigene Website zum Thema (www.Integration-gelingt-spielend.de, ebenfalls online ab dem 12. August).

Beim Supercup in Gelsenkirchen wurde die Integrationskampagne ausführlich im offiziellen Supercup-Magazin vorgestellt. Die Einlaufkinder trugen T-Shirts sowie Fähnchen und die Mannschaften auf dem Ärmeln Badges mit dem Slogan des Projekts. Das Kampagnenbanner wurde von Noah und Jordon, zwei Jungs aus der Truppe die die Eröffnungs-Choreographie inszeniert hat, getragen und verdeutlichte anschaulich, dass Diskriminierung und Rassismus in der Bundesliga keinen Platz haben - weder auf den Rängen noch anderswo. Denn: Integration. Gelingt spielend.