Köln - Aktuell trennen den Dritten Borussia Dortmund (20 Punkte) und den Achten Borussia Mönchengladbach (18 Punkte) nur zwei Punkte. Selten war das Verfolgerfeld so dicht gestaffelt. Das enge Rennen um Europa im Zahlencheck.

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  • Enge Kiste: In Zeiten der Drei-Punkte-Regel (seit 1995/96) war der Abstand zwischen Rang drei und Rang acht nach elf Spieltagen nie zuvor so gering. Der Abstand betrug immer zwischen drei (2010/11 und 2011/12) und zehn Punkten (2013/14).

  • Unter dem Durchschnitt: In den vergangenen 22 Jahren hatte der Tabellendritte im Schnitt fünf Punkte mehr auf dem Konto als der Achtplatzierte.

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  • Tendenz für oberes Drittel: Von den 88 Mannschaften, die seit 1995 nach elf Spieltagen auf den Plätzen drei bis sechs standen, landeten am Saisonende mit 65 Prozent knapp zwei Drittel in den Top-Sechs. Das waren 57 von 88 Teams.

  • Nur 40 Prozent: Im gleichen Zeitraum schafften es von den Teams auf den Rängen sieben bis acht, nach elf Spieltagen, nur noch 40 Prozent ins obere Tabellendrittel (17 von 43).

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  • Große Sprünge: In den letzten 22 Spielzeiten haben es noch 14 Mannschaften, die nach elf Spieltagen in der unteren Tabellenhälfte platziert waren, am Saisonende unter die ersten Sechs geschafft.

Am 11. Spieltag noch auf Platz 13, beendete der HSV die Saison 2002/03 als vierter.
Am 11. Spieltag noch auf Platz 13, beendete der HSV die Saison 2002/03 als vierter.

  • Großer Sprung: Den größten Sprung auf die Champions-League-Ränge (eins bis vier) schaffte in der Saison 2002/03 der HSV. Die Hamburger lagen nach elf Runden auf Rang 13 und beendeten die Spielzeit auf Platz vier.

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  • VfB bis nach Europa: Den gewaltigsten Sprung aus unteren Tabellenregionen in den Europacup schaffte an den letzten 23 Spieltagen der VfB Stuttgart in der Saison 2009/10: Vom 14. Platz nach elf Spieltagen ging es bis zum Saisonende ins obere Tabellendrittel (sechster Platz).

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