Köln - Was sagen die Trainer zu den erzielten Ergebnissen ihrer Teams? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 28. Spieltags zusammengestellt.

VfB Stuttgart - SV Werder Bremen

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Ich habe viel erlebt, aber was sie mir heute wieder angetan haben - unglaublich. Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie die Moral hat nach der Gelb-Roten Karte und dem 2:2. Das kann man nur hinkriegen, wenn man es gemeinsam tut, die Mannschaft mit den Fans. Das gibt auch Kraft."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das dritte Tor enttäuscht mich. Stuttgart war bissiger, hat seine Chance genutzt, wir hätten zum Schluss cleverer sein müssen. Wir müssen das abhaken und uns auf das Derby gegen den HSV konzentrieren."

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Hamburger SV - VfL Wolfsburg

Peter Knäbel (Trainer Hamburger SV): "In der zweiten Halbzeit ist das Spiel für uns nicht leichter geworden, Wolfsburg hat seine technische Überlegenheit ausgespielt. Wir haben uns selber Knüppel zwischen die Beine geworfen."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir waren von der ersten bis zur 91. Minute hochkonzentriert und haben keine Chance des Gegners zugelassen. Dass der Sieg verdient war, ist sicher unstrittig."

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FC Schalke 04 - SC Freiburg

Roberto Di Matteo (Trainer FC Schalke 04): "Wir haben in der ersten Halbzeit zu langsam gespielt. Freiburg stand mit vielen Spielern hinter dem Ball. Da hatten wir nicht genügend Bewegung in unserem Spiel. So kann man dann auch nicht die nötigen Räume finden. Ein Platz unter den ersten Vieren ist jetzt unrealistisch. Den Rückstand aufzuholen, wird wohl nicht mehr möglich sein."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es ist erfreulich, dass wir in 90 Minuten so kompakt geblieben sind im Gegensatz zur Partie gegen Köln und Wolfsburg. Schade ist, dass wir die Räume, die in der zweiten Halbzeit entstanden sind, nicht genutzt und das Tor nicht gemacht haben. Ich bin zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und auch mit der Reaktion nach dem verschossenen Elfmeter."

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Borussia M'Gladbach - Borussia Dortmund

Lucien Favre (Trainer Borussia M'Gladbach): "Wir sind sehr früh in Führung gegangen und machen ein Super-Tor. Aber es war schwer. Wir haben sehr tief verteidigt, meiner Meinung nach zu tief. Der BVB hat gut gespielt. Es war am Limit."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Die Saison ist und bleibt schwierig. Das Defensivverhalten in den Situationen heute, wie soll man es ausdrücken? Wir waren stets bemüht. Wir sind da im Zweikampf, verlieren ihn, und am Ende rennt der Gegner Richtung Tor. Das macht so keinen Sinn. Das ist eine Mischung aus gutem Willen, hoch zu verteidigen und fehlender Konsequenz."

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FC Bayern München - Eintracht Frankfurt

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "Ich bin sehr, sehr stolz, wir haben dominiert, wir haben gut gespielt. Ich hoffe, dass gegen Porto keiner mehr verletzt ist. Ich denke mir bei jedem Spiel, bitte, bitte, hoffentlich verletzt sich keiner mehr. Manchmal sind die Beine müde, manchmal sind sie gut, wichtig ist, dass der Kopf regiert."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Es war natürlich nicht so schön. Ich bin ein bisschen enttäuscht, wenn man so einem großartigen Gegner gegenübersteht, muss man versuchen, sich mit seinen eigenen Möglichkeiten zu wehren, das ist uns heute nicht gelungen. Wir haben heute nicht in unser Spiel gefunden. Man weiß, dass viel funktionieren muss, wenn man hier bestehen will."

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1. FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "So gut waren wir heute leider nicht. In den letzten Spielen waren wir besser. Das 2:3 ist vielleicht sogar ein bisschen schmeichelhaft. Die ersten 15-20 Minuten haben wir uns dominieren lassen. Ich weiß nicht, ob der Respekt zu groß war oder wir einfach nicht an unsere normale Leistung herangekommen sind. In der Folge kamen wir dann langsam ins Spiel rein, haben uns in der Pause viel vorgenommen. Danach kam dann die schlechteste Phase von uns. Wir haben viel probiert, umgestellt. Das war das schlechteste Spiel unter meiner Regie.“

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Ich fand den Sieg bemerkenswert. Wir wussten, dass Mainz in einem sehr guten Zustand ist, sehr gut organisiert ist, Facetten im Spiel hat, die allen Mannschaften wehtun können. Das 1:0 war besonders wertvoll. Nach 25-30 Minuten wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Nach der Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir das Spiel entscheiden wollen. Mit dem 3:0 schien es entschieden. Aber ich glaube, den zweiten Elfmeter darf man nicht pfeifen.“

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SC Paderborn - FC Augsburg

André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Wir haben uns Gott sei Dank belohnt für die Leistung. Wir konnten allen zeigen, dass wir noch da sind und haben natürlich auch den Druck auf die anderen Mannschaften da unten erhöht."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "In den ersten zehn, 20 Minuten waren wir sehr gut im Spiel und sehr präsent. Nach dem 1:2 haben wir uns nicht mehr die ganz großen Chancen erarbeitet. Wir haben viel investiert und naiv zwei Tore bekommen. Wir haben uns um den Lohn unserer Arbeit gebracht."

Hannover 96 - Hertha BSC

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Es war das erwartet schwierige Spiel. Wir wussten, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die gut verteidigt. Das 1:1 ist zu wenig, wir hätten das Spiel nach der Führung durchbringen müssen. Die Mannschaft wollte, deshalb kann ich ihr keinen großen Vorwurf machen. Wir haben zumindest einen Punkt mehr auf der Habenseite."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Zwei gut vorbereitete Mannschaften haben ein gutes Bundesligaspiel geboten. Das 0:1 fiel unglücklich, aber so wie die Mannschaft anschließend gespielt hat, war der Punkt für uns verdient. Der Schiedsrichter hat in verschiedenen Situationen einen möglichen Elfmeter nicht gepfiffen, das können wir nicht ändern. Wichtiger ist, wie die Mannschaft sich präsentiert hat."

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1. FC Köln - TSG Hoffenheim

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Es war ein unglaublich intensives und abwechslungsreiches Fußballspiel. Wir haben unsere Möglichkeiten abgerufen, selbst am Spiel teilgenommen und alles reingeworfen, was in unserer Mannschaft steckt. Bei so vielen Torchancen hätte das Spiel auch anders ausgehen können. Wir haben ein großes Spiel abgeliefert und darauf können wir stolz sein."

Markus Gisdol (Trainer TSG Hoffenheim): "Es war ein verdienter Kölner Sieg. Wir haben ein abwechslungsreiches Spiel gesehen. Wir hatte heute außergewöhnlich viele Torchancen, haben diese aber liegen gelassen. Auf der anderen Seite haben wir zu viele Kölner Chancen zugelassen und nicht gut verteidigt. Wir sind zwar richtig gut ins Spiel gekommen, haben uns da aber nicht belohnt und sind unnötigerweise durch einen Elfmeter in Rückstand geraten. Wir müssen nach dieser englischen Woche durchschnaufen, diese sauber analysieren und uns dann auf die letzten sechs Spiele vorbereiten."

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