Köln - Was sagen die Protagonisten zu den Begegnungen des Wochenendes? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 18. Spieltags zusammengestellt.

FC Augsburg - TSG 1899 Hoffenheim

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der Sieg tut unheimlich gut. Wir haben auch die schwierigen Bedingungen besser angenommen als der Gegner. Der Blick auf die Tabelle ist sensationell. Wir freuen uns, aber bleiben auf dem Boden."

Markus Gisdol (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Mit dem Schnee kam der FC Augsburg gut ins Spiel. Sie haben sehr wuchtig und einfach gespielt, wir zu kompliziert. Wir haben phasenweise ordentlich Druck ausgeübt, aber uns zu viele einfache Fouls geleistet."

Werder Bremen - Hertha BSC

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Unser Ziel ist, dominanter zu sein. Wir spielen auch zu Hause immer mutiger. Deshalb haben wir heute hochverdient gewonnen. Aber wir müssen weiter akribisch an uns arbeiten. Franco ist ein kompletter Spieler. Solche Spieler braucht man"

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "In der ersten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen. Dennoch haben wir es nicht geschafft, über den letzten Pass einen Mitspieler zu erreichen. Am Ende haben wir uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben."

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Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Es war eine gute Standortbestimmung gegen einen guten BVB, der sich viel vorgenommen hat. Das Spiel war davon geprägt, dass beide Mannschaften um jeden Zentimeter gekämpft haben. So ein Spiel kann so und so ausgehen. Insgesamt ist das 0:0 in Ordnung."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Das war ein wichtiger Punkt. Ich bin zufrieden. Wir sind in Schlagdistanz. Das ist das Wichtigste. Es war ein superschweres Spiel zu Beginn der Rückrunde. Das war superintensiven Fußball. Ich kann nicht Abstiegskampf predigen und Champagner-Fußball fordern."

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1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn

Kasper Hjulmand (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Wir haben sehr gut angefangen, mit Aggressivität und einem frühen Tor. Gegen Ende der Halbzeit waren wir dann sehr unruhig. Der große Unterschied zu früheren Spielen war das Tor zum 2:0. Danach haben wir freier aufgespielt. Das war sehr, sehr wichtig für uns. Jedes Tor ist wichtig in diesem Wettbewerb. Es war kein leichtes Spiel. Ich finde, dass in Paderborn sehr gut gearbeitet wird. Alles Gute für die Zukunft! Wir sind heute sehr froh, freuen uns über den Sieg, aber ab morgen beginnt die Vorbereitung auf Hannover."

André Breitenreiter(Trainer SC Paderborn): "Herzlichen Glückwunsch zu diesem Sieg! Ich denke, wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, fangen ein frühes Tor, schütteln uns aber und erspielen uns Chancen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Wir nehmen uns viel vor für die zweite Halbzeit und bekommen dann durch fahrlässige Fehler das schnelle Gegentor. Wir waren nicht kompakt im Defensivverhalten und das wird in der Bundesliga dann gnadenlos bestraft. Für uns gilt es, jetzt die Köpfe hochzunehmen. Für uns geht es am Mittwoch weiter, da werden wir nicht so naiv auftreten. Ich wünsche Mainz 05 alles Gute für die Zukunft! Das meine ich ehrlich, hier wird seit Jahren tolle Arbeit geleistet."

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FC Schalke 04 - Hannover 96

Roberto Di Matteo (Trainer FC Schalke 04): "Wir haben nervös begonnen, dann aber unseren Rhythmus gefunden. Das 1:0 war wichtig, danach hatten wir weitere Chancen. Ron-Robert Zieler hat einige sehr gute Paraden gezeigt. In der zweiten Hälfte haben wir die Druckphase von Hannover gut überstanden. Danach haben wir sehr gut gekontert, den Ball aber nicht noch einmal im Tor untergebracht. So war es spannend bis zum Schluss. Ein 2:0 hätte uns sicherlich etwas mehr Ruhe gegeben."

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Die Ausbeute ist zu wenig für uns. Wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient. Leider haben wir es nicht geschafft, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Die Leistung der Mannschaft war in Ordnung, aber zum Fußball gehören nun einmal Tore. Gerade in der zweiten Halbzeit, als Schalke etwas müder wurde, haben wir die Räume und unsere Chancen gehabt. Dass wir ohne Punkte nach Hause fahren, ist ärgerlich."

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VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben nicht gleich ins Spiel gefunden, Gladbach war deutlich überlegen. Man konnte sehen, dass sie in einer anderen Situation sind. Wir haben uns dann Chancen erarbeitet, aber du darfst Gladbach keine Konter geben. Wir sind natürlich enttäuscht, aber es geht weiter. Wir haben noch 16 Spiele und müssen noch enger zusammenrücken." 

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach):
"Das war ein schweres Stück Arbeit für uns, aber wir haben nicht unverdient gewonnen. Wir haben gut angefangen, später war Stuttgart dann brandgefährlich. Wenn wir das Tor nicht machen, hätten wir auch verlieren können. Es haben nur Details den Ausschlag gegeben."

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Hamburger SV - 1. FC Köln

Joe Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Wir haben vorher gewusst, dass Köln auswärts stark ist und zu den konterstärksten Mannschaften der Liga gehört. Wir brauchen nicht rumzujammern, sondern müssen uns jetzt auf Paderborn fixieren."

Peter Stöger: (Trainer 1. FC Köln): "Traumstart? Das weiß ich jetzt nicht. Aber es war schon ein sehr wichtiges Spiel für uns. In der Halbzeit haben wir besprochen, dass wir auf drei Punkte gehen können."

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Sport-Club Freiburg - Eintracht Frankfurt

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Nach dem schnellen Rückstand waren wir ängstlich. In der Hinrunde haben wir so viele Erlebnisse erlebt, die uns erschüttert haben. Die Mannschaft hat alles gegeben und immer an den Sieg geglaubt."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wenn man so deutlich und klar agiert wie wir bis zum Ausgleich, ist es unverständlich, dass man verliert und sich so viele Tore einschenken lässt. Wir müssen uns richtig ärgern über die Leistung, die wir in der letzten halben Stunde gezeigt haben. Da gibt es nichts schönzureden."

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VfL Wolfsburg - FC Bayern München

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben ein riesen Fußballspiel gemacht. Wenn du Bayern schlagen willst, brauchst du einen perfekten Tag. Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir besprochen hatten. Wir wollten nach Balleroberung schnell umschalten und das ist zu 100 Prozent aufgegangen."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Gratulation an Wolfsburg, sie waren im richtigen Moment besser, haben gleich ein frühes Tor gemacht. Wir haben in der ersten Halbzeit die Konter nicht kontrollieren können. Nach sechs Wochen Pause brauchen wir jetzt Spielpraxis."

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