Der HSV bleibt in der Offensive auch nach der Winterpause zu harmlos - Freiburg kann sich hingegen befreien
Der HSV bleibt in der Offensive auch nach der Winterpause zu harmlos - Freiburg kann sich hingegen befreien
Bundesliga

Die Gewinner und Verlierer des 18. Spieltags

Köln – Der Ball rollt endlich wieder in der Bundesliga. Zum Rückrundenauftakt wurden bereits die ersten Weichen gestellt. Die Gewinner und Verlierer des 18. Spieltags im Überblick.

Galvez und Vestergaard harmonieren direkt

Der große Gewinner des Auftakt-Wochenendes ist der SC Freiburg. Mit der roten Laterne überwintert, hat das Team von Christian Streich nach dem 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt gleich vier Plätze gut gemacht und die Abstiegsplätze verlassen. Entscheidend dabei: Der Wintertransfer von Nils Petersen: 45 Einsatzminuten inklusive lupenreinem Hattrick reichten der Werder-Leihgabe, um schon jetzt, gemeinsam mit Mike Frantz, zum torgefährlichsten Angreifer bei den Breisgauern aufzusteigen.

Hertha im Abstiegskampf angekommen

Offiziell geht es für den FC Augsburg immer noch um den Klassenerhalt. Der Blick auf die Tabelle verrät aber: Die Fuggerstädter sind beim Kampf um die internationalen Plätze voll im Rennen. Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel haben in der Bundesliga im Schnitt 57 Punkte gereicht, um mindestens sechster zu werden und somit die Europa-League-Relegation zu spielen. Dazu müsste die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl noch neun Mal gewinnen. Mit Bayern-Leihgabe Pierre-Emile Höjbjerg hat der FCA zudem einen Wintertransfer getätigt, der sofort weiterhilft. Beim 3:1-Sieg gegen ähnlich spielstarke Hoffenheimer glänzte Höjbjerg direkt mit einer Vorlage und drei Torschüssen.

Zu den Verlieren des ersten Rückrundenspieltags zählt ohne Zweifel der Hamburger SV. Die extrem schwache Ausbeute von neun Toren wurde in der Bundesliga-Historie nur von Rekord-Absteiger Tasmania Berlin in der Saison 1965/66 unterboten (acht Tore nach 18 Spielen). Nach einer vielversprechenden Anfangsphase, in der Rückkehrer Ivica Olic für ein wenig Gefahr sorgte, mangelte es bei der 0:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln etwa ab der 20. Minute an jeglicher Durchschlagskraft in der Offensive. Vor allem wurde klar, dass es der Mannschaft an Personal im defensiven Mittelfeld mangelt. So musste der eigentlich gelernte Innenverteidiger Heiko Westermann auf der Sechser-Position aushelfen und kam dort nur auf eine bescheidene Zweikampfquote von 41 Prozent.