Die Finanzkrise hat die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Industrie und Dienstleister erheblich erschwert und inzwischen eine alle Bereiche der Wirtschaft erfassende Rezession heraufbeschworen.

Davon betroffen ist als Teil einer Volkswirtschaft auch der Profisport - und damit der Fußball. Doch während im europäischen Ausland die ersten Clubs von Existenzsorgen geplagt werden, steht der deutsche Profifußball nach wie vor auf einer soliden Basis. Für die abgelaufene Spielzeit können die Clubs und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes wiederum mit bemerkenswerten Zahlen aufwarten.

Erlös wurde weiter gesteigert

In der Spielzeit 2007/08 haben die 36 Clubs und Kapitalgesellschaften der Bundesliga und der 2. Bundesliga mit einem Gesamterlös von 1,9 Milliarden Euro zum vierten Mal in Folge den Rekordwert des Vorjahres steigern können. Noch weitgehend unbelastet von den Auswirkungen der Finanzkrise konnte der Profifußball seine Erlöse gegenüber der Saison 2006/07 um mehr als zehn Prozent steigern.

Nach Steuern erreichen die Bundesliga-Clubs im Schnitt einen Gewinn von jeweils 2 Millionen Euro. 15 Clubs der Bundesliga und die Hälfte der Clubs der 2. Bundesliga schreiben schwarze Zahlen.