Mönchengladbach - Nach dem Spiel wirkten beide Trainer nicht komplett untzufrieden. Im Gegenteil: Während Niko Kovac "sehr zufrieden" war, nahm Andre Schubert seine Mannschaft in Schutz. Die Stimmen zum Spiel Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt.

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Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach):"Wir können im Moment nicht kreativer sein. Wir machen technische Fehler, die wir normalerweise nicht machen. Mit viel Glück hätten wir heute auch gewinnen können. Aber wir können nicht permanent ein Feuerwerk abliefern. Heute müssen wir mit dem Punkt leben und hoffen, dass bis Mittwoch einige verletzte Spieler zurückkommen."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Meine Mannschaft hat sehr diszipliniert und mutig gespielt. Den Punkt hat sich meine Mannschaft redlich verdient. Gladbach hatte eine gute Chance, aber wir hatten auch zwei. Ich bin sehr zufrieden."

"Wir waren zu statisch, zu durchsichtig" 

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): "Frankfurt hat über 90 Minuten Mann-gegen-Mann gespielt. Dagegen ist uns leider nicht viel eingefallen. Wir waren aus meiner Sicht zu statisch, zu durchsichtig. Es war für den Gegner oft zu einfach, uns unter Druck zu setzen. Es war gegen diesen Gegner sehr schwierig. In der zweiten Halbzeit hatten wir zwei, drei ganz gute Tormöglichkeiten, die zum Führungstreffer hätten führen können. Das Spiel war sicher nicht schön anzuschauen. Es hätte auf beiden Seiten jederzeit etwas passieren können. Deswegen mussten wir immer kompakt stehen – das haben wir gut gemacht. Offensiv ist uns heute aber leider zu wenig eingefallen."

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): "Wir sind enttäuscht, dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten. Wir wussten, dass es schwierig wird heute. Wir haben ordentlich begonnen, hatten aber in der ersten Halbzeit wenige Torchancen. Wir hatten nicht so viele Ideen, um uns im letzten Drittel Chancen zu erarbeiten. Im zweiten Durchgang haben wir es einen Tick besser gemacht und durch Oscar eine riesen Chance, die der Torwart ganz gut hält. So einer muss dann mal rein an so einem Tag. Wir wollten das Spiel gewinnen, das 0:0 ist daher zu wenig. Immerhin haben wir zu Null gespielt und hinten nichts anbrennen lassen. Das machen wir gut. Dennoch haben wir uns natürlich mehr erhofft. In den nächsten Wochen müssen wir besser punkten, um wieder in die obere Tabellenregion zu kommen."

Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach): "Wir haben momentan offensiv nicht dieses Selbstverständnis, das man braucht. Es fehlt die Durchschlagskraft, die uns zuletzt immer ausgezeichnet hat. Solche Phasen hat man mal. Wichtig ist, dass wir dann defensiv stabil stehen und zu Null spielen. Heute hat uns einfach der Lucky-Punch gefehlt. Wäre der Lattentreffer reingegangen, wäre alles super. In so einem Spiel, in dem der Gegner sehr gut organisiert ist und es schwierig ist, sich durchzukombinieren, fehlt uns Raffael. Er ist ein super Eins-gegen-Eins-Spieler, der die Zweikämpfe gewinnt und dadurch Räume für die Mitspieler schafft."

"Können mit dem Punkt gut leben"

Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt): "Wir sind zufrieden. Ein Punkt im BORUSSIA-PARK ist gut. Nicht viele Mannschaften nehmen hier einen Punkt mit. Wir sind sehr viel gelaufen, jeder kämpft für jeden. Wir haben heute gezeigt, dass wir auch gegen große Mannschaften dagegenhalten können. Das war sehr gut. Es war etwas sehr Besonderes für mich, hier heute zu spielen gegen meine alten Kumpels. Das war ein sehr spezielles Spiel für mich."

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt): "Wir können mit diesem Punkt sehr gut leben. Das hätten wir vor dem Spiel auch unterschrieben. Auch die Art und Weise, wie wir als Auswärtsteam heute angetreten sind und wie wir gespielt haben, war aus meiner Sicht taktisch überragend. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir eigentlich gar nichts zugelassen. Es war sensationell. Der einzigen Kritikpunkt, den ich habe ist, dass die letzte Konsequenz gefehlt hat. Aber insgesamt, bei so einem Gegner, der immer gefährlich ist und immer die Räume sucht, war es okay."

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