Darmstadt - "Der Glaube ist da, dass wir zu Hause eine Macht werden können", sagte Norbert Meier. "Vom Ergebnis ist das sehr enttäuschend für uns", meinte Valerien Ismael. Die Stimmen zum Spiel #D98WOB.

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Norbert Meier (Trainer SV Darmstadt 98): "Wir haben uns schwer getan, ins Spiel reinzukommen. Manchmal führen Situationen wie eine Rote Karte dazu, dass das Spiel in eine andere Richtung geht. Wir hätten schon vor der zweiten Halbzeit für das 2:0 sorgen müssen. Der Ausgleich fiel aus dem Nichts. Aber meine Mannschaft hat nicht aufgesteckt und ganz großes Engagement gezeigt. Der Glaube ist da, dass wir zu Hause eine Macht werden können."

Valerien Ismael (Trainer VfL Wolfsburg): "Vom Ergebnis ist das sehr enttäuschend für uns. Die Rote Karte war die entscheidende Szene. Danach konnte man den ersten Plan in die Tonne kloppen. Durch den verwandelten Freistoß wurden wir dann doppelt bestraft. Die Mannschaft hat Moral und Charakter gezeigt. In meiner Situation bin ich gut beraten, von Spiel zu Spiel zu denken."

"Wir sind unheimlich glücklich"

Änis Ben-Hatira (SV Darmstadt 98): "Es ist schön, dass mein Ball reingegangen ist und der Freistoß gewissermaßen der Dosenöffner für unseren Heimsieg gewesen ist. Wir hätten gerne früher das zweite Tor gemacht, um noch mehr Ruhe in unser Spiel zu bekommen. Wolfsburg hat Qualitäten, hat auch in Unterzahl den Ball gut laufen lassen und den Ausgleich erzielt. Zusätzlich zur Leistung hat heute dann auch das Ergebnis gestimmt - und unterm Strich haben wir drei ganz wichtige Punkte geholt. Wir sind unheimlich glücklich über den Heimsieg, den wir uns mit Kampf und Leidenschaft verdient haben. Wir haben uns für unsere beste Saisonleistung belohnt."

Michael Esser (SV Darmstadt 98): "Das war heute ein wichtiger Sieg für uns. Wir haben uns gut bewegt, viele Chancen herausgespielt und hätten mit Sicherheit auch früher ein zweites Tor nachlegen können. Insgesamt ist es ein verdienter Sieg, mit dem wir gerne in die englische Woche gehen."

Sandro Sirigu (SV Darmstadt 98): Der Platzverweis und das direkte 1:0 haben uns natürlich in die Karten gespielt. Dass man den Wolfsburger Angriff mit seiner individuellen Klasse nie komplett ausschalten kann, haben sie in der zweiten Halbzeit gezeigt. Nach dem Ausgleich ist dann noch mal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, wir haben eine gute Reaktion gezeigt und im Endeffekt verdient gewonnen. Wir sind eine eingeschworene Mannschaft, und unser Spielsystem funktioniert immer besser.

Immanuel Höhn (SV Darmstadt 98): Insgesamt war das ein sehr gutes Spiel von uns. Wir wussten, dass Wolfsburg eine spielstarke Mannschaft ist, haben uns aber nur auf unser Spiel konzentriert. Über 90 Minuten haben wir eine stabile und kompakte Leistung gezeigt, sind die ganze Zeit nach vorne marschiert und haben hinten wenig zugelassen. Aus den vergangenen Heimspielen haben wir das Selbstvertrauen mitgenommen und auch den Ausgleich sehr gut weggesteckt. Wir haben uns danach noch sehr viele Chancen herausgespielt und am Ende auch verdient gewinnen.

"Wir werden uns Zeit lassen"

Klaus Allofs (Geschäftsführer VfL Wolfsburg): „Keiner hat erwartet, dass innerhalb von einer Woche hier eine Mannschaft antritt, die vor Selbstvertrauen strotzt und keine Fehler mehr macht. Das wäre eine unrealistische Erwartung gewesen. Wir werden Valerien auch nicht nach einem Spiel beurteilen. Was die endgültige Entscheidung angeht, werden wir uns Zeit lassen.“

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