Leipzig - In Leipzig war die Freude nach dem 3:1 (1:0)-Sieg gegen Werder Bremen riesengroß. Trainer Ralph Hasenhüttl war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft, dass es ihr gelungen war, die neue Rolle als spielmachende Mannschaft anzunehmen.

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Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Es war eine ganz neue Herausforderung gegen einen so tief stehenden Gegner. Wir haben Geduld gebraucht. Insgesamt mussten wir sehr aktiv sein und in der Verteidigung höllisch aufpassen. Nach dem 2:0 haben wir uns sicher gefühlt, das war aber nur von kurzer Dauer. Wir bekommen prompt das Gegentor. Zum Glück haben wir es dann geschafft, das Spiel noch zu gewinnen."

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Wir wollten sehr kompakt auftreten und eigentlich mutiger sein, auch entschlossener nach vorne spielen. Das hat uns in der ersten Halbzeit gefehlt. Das erste Gegentor war vermeidbar. Wir hatten dann die Möglichkeit zum Ausgleich und haben das Spiel dann sehr offen gestaltet. Nach dem 0:2 haben wir richtig Mentalität gezeigt und den Anschlusstreffer gemacht. Das sind positive Ansätze, die wir mitnehmen können."

"Am Ende verdienten Sieg eingefahren"

Dominik Kaiser (RB Leipzig): "Wir hatten über weite Strecken mehr Spielanteile. Uns war aber vor dem Spiel schon bewusst, dass Bremen sich recht defensiv aufstellen wird. Wir haben recht wenig zugelassen. Wir waren gierig, wollten nach vorne aggressiv bleiben. Das hat gut geklappt."

Diego Demme (RB Leipzig): "Bremen stand sehr tief und uns haben am Anfang ein bisschen die Ideen gefehlt. Aber wir sind dran geblieben und haben am Ende einen verdienten Sieg eingefahren."

"Mit Glück hätten wir was mitnehmen können"

Theodor Gebre Selassie (SV Werder Bremen): "Wir hatten uns mehr erhofft und sind enttäuscht, dass wir nicht mal einen Punkt mitgenommen haben. RB hat sehr aggressiv gespielt und war am Ende einen Tick besser."

Clemens Fritz (SV Werder Bremen): "Wir haben ein intensives Spiel. Das erste Tor ist überaus unglücklich. Ihm springt der Ball noch ans Bein. Das zweite Tor darf uns so nicht passieren. Aber wir haben uns engagiert zurückgekämpft und zum Schluss alles nach vorne geworfen."

Fin Bartels (SV Werder Bremen): "Wir haben kaum Räume angeboten und bis zum Gegentor wenige Chancen zugelassen. In der Situation gewinnen wir eigentlich den Ball, doch wie beim Billard springt er ihm wieder vor die Füße. Es gab einige positive Aspekte heute, aber wir ärgern uns primär, dass wir nichts mitgenommen haben."

Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen): "In der ersten Hälfte haben wir nur eine Chance zugelassen und vieles richtig gemacht. Beim Gegentor haben wir den Ball eigentlich schon sicher, aber Keitas individuelle Klasse hat dann dafür gesorgt, dass der reingeht. Der Spagat zwischen defensiver Kompaktheit und offensiven Aktionen war heute schwer für uns, das hat nicht immer funktioniert. Leipzig ist einfach ein sehr ballsicheres Team, insbesondere im zentralen Mittelfeld. Mit mehr Glück hätten wir hier heute was mitnehmen können, denn wir waren immer dran und haben die Hoffnung nie aufgegeben. Vielleicht standen wir in der ersten Halbzeit etwas zu tief, auch wenn wir sehr kompakt standen, aber das ist eben dieser Spagat, von dem ich schon sprach. In der zweiten Hälfte haben wir dann etwas aufgemacht und sind zu mehr Chancen gekommen."

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